Malte Kanning und Stefanie Balzer haben ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Landkreis absolviert. Landkreis Nienburg

Malte Kanning und Stefanie Balzer haben ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Landkreis absolviert. Landkreis Nienburg

Landkreis 02.06.2017 Von Die Harke

Sich einmal ausprobieren

Malte Kanning und Stefanie Balzer haben ein FSJ beim Landkreis absolviert / Nachfolger gesucht

Vor etwa einem Jahr haben sich auch Stefanie Balzer und Malte Kanning dazu entschieden, nach dem Abitur erst einmal ein Jahr lang etwas Praktisches zu machen. Ihre Motivation war die Freude an der Arbeit, insbesondere am Umgang mit jungen Menschen. Sie absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Landkreis. Stefanie Balzer begann nach Mitteilung des Landkreises ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises und verschaffte sich einen Überblick über die abwechslungsreichen Aufgaben der Verwaltung mit ihren Angeboten und Freizeiten für Kinder und Jugendliche, mit ihren Präventionsprojekten, Arbeitskreisen und der Jugendsozialarbeit.

Sie nahm an Veranstaltungen teil, plante, unterstützte und führte selbstständig Projekte durch. Heute sagt sie: „Durch mein FSJ bin ich mir inzwischen absolut sicher, dass die Arbeit mit Menschen genau das Richtige für mich ist.“

Die Arbeit im Fachdienst Jugendarbeit und Sport erfordere von den Menschen, die sich bewerben, ein hohes Maß an Flexibilität und Engagement. Simone Sommerfeld vom Fachdienst berichtet: „Wir arbeiten auch mal am Wochenende oder sind mehrere Tage unterwegs. Ich erwarte zuverlässige Menschen, die auch Einsatzfreude mitbringen.“

Malte Kanning absolvierte sein FSJ ausschließlich in der Jugendwerkstatt, einer Einrichtung der Jugendberufshilfe, in der junge Menschen in vier Bereichen, nämlich Metall- und Fahrzeugtechnik, soziale Dienstleistungen, Garten-Landschaftsbau und BASIS, Anregungen und Unterstützung für ihren weiteren beruflichen Weg erhalten.

Er arbeitete dort täglich mit jungen Menschen und bereitete für sie auch Unterrichtseinheiten vor. „Als FSJ-Kraft habe ich hier die Freiheit gehabt, mich in allem auszuprobieren und meine eigenen Ideen einzubauen. Es war spannend, mit den Teilnehmenden zu arbeiten. Man kann niemals sagen, was nächste Woche alles auf dem Programm steht. Langeweile kommt da auf keinen Fall auf.“

Nun sind die beiden FSJ-Stellen in Kürze wieder neu zu besetzen. In beiden Einsatzgebieten sei die Freude am Umgang mit Menschen die Grundvoraussetzung schlechthin, betont Simone Sommerfeld. „Aber auch Durchsetzungsvermögen und Empathie erforderlich.“

Neben grundsätzlichen Berufserfahrungen würden die Jugendlichen während des Jahrespraktikums zu Jugendgruppenleitern geschult und erhalten die deutschlandweit anerkannte Jugendgruppenleiter-Card, die Vergünstigungen in Schwimmbädern und Museen bringt. Wer ein FSJ absolviere, sei außerdem in dieser Zeit sozialversichert und erhalte neben wichtigen Berufserfahrungen auch ein Taschengeld.

Wer nach seinem Schulabschluss noch nicht genau weiß, welches Studium oder welchen Ausbildungsplatz er oder sie wählen soll, könne sich während des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) eine fundierte berufliche Orientierung verschaffen. Interessenten für ein soziales Bildungsjahr im Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises können sich noch bis zum 23. Juni dort bewerben.

Weitere Informationen über die Tätigkeiten einer FSJ-Kraft im Fachdienst Jugendarbeit und Sport gibt es bei Claudia Oelsner unter (05021) 967750 oder bei Simone Sommerfeld unter (0 50 21) 96 77 52.

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Erstellt:
2. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 24sec

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