Die Grünen-Abgeordneten MdL Helge Limburgund MdB Katja Keul trafen sich am Nienburger Bahnhof mit Ralf Schwittling und Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC. Foto: ADFC

Die Grünen-Abgeordneten MdL Helge Limburgund MdB Katja Keul trafen sich am Nienburger Bahnhof mit Ralf Schwittling und Berthold Vahlsing vom örtlichen ADFC. Foto: ADFC

Nienburg 07.08.2021 Von Die Harke

Sichere Abstellanlagen werden benötigt

Grüne besichtigen Nienburger Bahnhof mit ADFC

Sichere Abstellanlagen könnten den Radverkehr beflügeln, aber zurzeit stellt sicher niemand ein Fahrrad für mehrere Tausend Euro am Bahnhof in Nienburg ab, stattdessen werde dann das Auto für den Weg zum Bahnhof benutzt. Diebstahlsichere, barrierefreie und witterungsgeschützte Abstellanlagen sind laut einer Pressemitteilung des Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) überall dort notwendig, wo Radfahrten starten und enden.

Also natürlich auch an Verkehrsknotenpunkten wie dem Bahnhof. „Und das obwohl es sehr wohl Fördermöglichkeiten für den Radverkehrsausbau gibt. Allerdings fehlt in den Kommunen hierfür oftmals das Personal für die Bearbeitung der Förderanträge“, heißt es weiter. Um das Radfahren auch im Alltag attraktiver zu gestalten, bedürfe es allerdings noch mehr Maßnahmen sind sich die Grünen und der ADFC einig.

„Bei beengten Verkehrsflächen in den Ortsdurchfahrten findet der Fahrradverkehr im Mischverkehr auf der Fahrbahn statt. Ergänzende Schutzstreifen und Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn würden die Akzeptanz des Fahrradverkehrs auf der Straße bei den Autofahrern und Autofahrerinnen deutlich erhöhen“, schreibt der ADFC.

Wichtiger Bestandteil des Radwegenetztes des Landkreises sind die Radwege an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. An den Landesstraßen sei der Radwegeausbau zum Erliegen gekommen. „Seit 2010 wurde kein Lückenschluss an Landesstraßen fertiggestellt. Wichtige Verbindungen wie von Liebenau nach Reese, von Husum nach Rehburg oder von Hoyerhagen nach Sellingsloh fehlen nach wie vor. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass das Land die Kosten für den Radwegebau an Landesstraßen nur teilweise übernimmt. Die Kommunen müssen den Radwegebau an Landesstraßen erheblich mitfinanzieren“, heißt es in der Pressemitteilung. Finanzschwache Gemeinden hielten sich deshalb zurück.

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Erstellt:
7. August 2021, 17:40 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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Stoffratte71 07.08.202120:18 Uhr

Und der Stahl für diese ganzen Anlagen wird bestimmt aus dreckigen chinesischen Hochöfen kommen und mit Schweröl tausende Kilometer über das Meer befördert werden nur damit hier billig gebaut werden kann. Hauptsache die Grünen können sich wieder auf die Schulter klopfen...


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