Zwischen Klassenzimmer und Sporthalle, Pia Blome hat ihren BFD beim TSV Wietzen gmacht. Schmidt

Zwischen Klassenzimmer und Sporthalle, Pia Blome hat ihren BFD beim TSV Wietzen gmacht. Schmidt

Wietzen 11.11.2017 Von Daniel Schmidt

„Sie ist eine Bereicherung für uns“

Pia Blome absolviert ihren Bundesfreiwilligendienst beim TSV Wietzen und packt in der Grundschule mit an

Pia Blome gibt sich unaufgeregt und umgänglich – zwei Eigenschaften, die ihr im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes (BFD) zweifelsfrei zugutekommen. Die 18-jährige Windhorsterin hat nach ihrem Abitur im Sommer dieses Jahres ihre „Bufdi“-Zeit beim [DATENBANK=4645]TSV Wietzen[/DATENBANK] angetreten und packt neben ihrer Tätigkeit im Verein zudem in der Wietzener Grundschule kräftig mit an. Für Blome hat ein lehrreicher Abschnitt begonnen, der ihr auch die Entscheidung bei der späteren Berufswahl erleichtern soll. „Ich möchte gern auf Lehramt studieren oder eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen“, ist sich Blome bislang noch nicht ganz schlüssig. Die Arbeit mit den Kindern im Verein und in der Schule macht ihr jedenfalls großen Spaß. Blome: „Bislang ist alles ganz prima gelaufen und ich komme mit den Kindern gut klar.“

Diesen Eindruck kann Susanne Schröder vom [DATENBANK=4645]TSV Wietzen[/DATENBANK], die Blomes Mentorin ist, nur bestätigen: „Pia übernimmt Verantwortung, hat einfach einen anderen Draht zu den Kindern und ist ein Zwischenglied unter den Kindern und den Trainern.“

20 Stunden in der Woche bringt sich Blome beim Verein ein, betreut unter anderem das Fußballtraining im Jugendbereich, unterstützt beim Kinderturnen oder im Tischtennis oder schaut bei der Kinderfeuerwehr nach dem Rechten. „Pia ist aufgeweckt, aufgeschlossen, freundlich , aber auch konsequent und bringt ihre Ideen mit ein“, unterstreicht Schröder, die sich einmal im Monat mit Blome trifft und sich mit ihr austauscht.

19 Stunden pro Woche verbringt Blome zudem an der Wietzener [DATENBANK=2234]Grundschule[/DATENBANK], unterstützt die Lehrer während des Unterrichts, gestaltet AG‘s mit oder übernimmt die Aufsicht in der Mensa – Erfahrungen, die Blome nicht missen möchte. „Man wird einfach reifer und selbstständiger, darauf wird man ja während seiner eigenen Schulzeit nicht wirklich vorbereitet“, gibt Blome zu bedenken.

Neben der puren Wissensvermittlung spielen gerade im Grundschulalter noch weitere Aspekte eine Rolle. Blome: „Kindern fällt es immer wieder schwer, sich zu konzentrieren. Manche Schüler haben zudem einen besonderen Förderbedarf, sind unter- oder auch überfordert“, erklärt die gebürtige Hoyaerin, aus deren Sicht ihre bisherige „Bufdi“-Zeit sehr angenehm verlaufen ist. „Die Arbeit ist nicht so anstrengend, ich helfe ja nur unterstützend mit. Außerdem ist die Wietzener Grundschule mit 88 Schülern eher klein.“

Susanne Schröder weiß das Engagement Blomes sehr gut zu schätzen. „Wir sind froh, dass es Leute wie Pia gibt, die uns unterstützen. Sie ist eine Bereicherung für uns“, macht Schröder, die vor fünf Jahren ihre Mentoren-Tätigkeit begonnen hat, deutlich.

Blomes Bundesfreiwilligendienst geht im Sommer 2018 zu Ende.

Ihr Berufswunsch steht derzeit zwar noch teilweise in den Sternen, ein en Auslandsaufenthalt möchte sie aber im Anschluss dranhängen und als Au-Pair in den USA ihren Schatz an Lebenserfahrungen weiter vergrößern.

Auch im Klassenzimmer erlebt
Pia Blome derzeit einen abwechslungsreichen „Bufdi“-Alltag. Schmidt

Auch im Klassenzimmer erlebt Pia Blome derzeit einen abwechslungsreichen „Bufdi“-Alltag. Schmidt

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Erstellt:
11. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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