Die L330 in Hoyerhagen sah sehr wüst aus. Foto: Thiermann

Die L330 in Hoyerhagen sah sehr wüst aus. Foto: Thiermann

Hoya 10.02.2020 Von Marion Thiermann

Sieben Einsätze im Nordkreis

Sturmtief „Sabine“ sorgt für Chaos

Umgestürzte Bäume, ein gelöstes Werbeschild und ein Wasserschaden sind das Fazit vom Sturmtief „Sabine“, die am Sonntag vor allem in den Abendstunden die Feuerwehren ausrücken ließ.

Gegen 13.30 Uhr wurden die Wehren Hoya und Hoyerhagen zunächst auf die K136 zwischen Hoyerhagen und Duddenhausen alarmiert, wo eine kleinere Tanne über dem Radweg lag und zur Seite gezogen wurde.

In den frühen Abendstunden nahm der Sturm dann Fahrt auf. Um 17.29 Uhr rückte die Hoyaer Ortswehr in die Lange Straße aus, wo sich ein Werbeschild von der Fassade eines ehemaligen Geschäftsgebäudes gelöst hatte. Die Einsatzkräfte räumten das Schild zur Seite.

Weniger Minuten später folgte die Alarmierung für die Feuerwehr Bücken, die mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde eine abgeknickte, über die Straße hängende Baumkrone im Fasanenweg herunterzog und beseitigte.

Im Fasanenweg in Bücken musste eine abgeknickte Baumkrone von der Fahrbahn beseitigt werden. Foto: Thiermann

Im Fasanenweg in Bücken musste eine abgeknickte Baumkrone von der Fahrbahn beseitigt werden. Foto: Thiermann

Um kurz vor 18 Uhr musste die L330 in Höhe der Abzweigung zur Rohlfener Straße in Hoyerhagen wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, der von den Ortswehren Hoya und Hoyerhagen beseitigt wurde. Hier musste zudem ein weiterer schief stehender Baum, welcher auf die Fahrbahn zu fallen drohte, abgesägt und die Straße von Geäst gereinigt werden.

Um 20.46 Uhr rückten die beiden Ortswehren abermals zu einem Baum auf der Fahrbahn auf der L330 aus. Um 21.38 Uhr wurden dann die Ortswehren Hassel und Eystrup zu einem Baum im Moorweg in Hassel alarmiert.

Auf der L330 drohte ein weiterer schiefstehender Baum auf die Fahrbahn zu fallen, der abgesägt werden musste. Foto: Thiermann

Auf der L330 drohte ein weiterer schiefstehender Baum auf die Fahrbahn zu fallen, der abgesägt werden musste. Foto: Thiermann

Die letzte Alarmierung erreichte die Ortswehr Eystrup schließlich um 23.39 Uhr mit „Wasser im Keller“ in der Straße „Zur Zwillingslinde“. Dort drückte vermutlich durch den starken Regen Abwasser aus einer im Keller befindlichen Toilette hoch und stand etwa fünfzehn Zentimeter hoch im Keller, dieses wurde abgepumpt und die Toilette abgedichtet, um das Nachlaufen von weiterem Abwasser zu verhindern.

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Erstellt:
10. Februar 2020, 11:57 Uhr
Lesedauer:
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