Das Rettungsgeschirr wird angelegt. Allerdings musste das Pferd später dennoch eingeschläfert werden Geist

Das Rettungsgeschirr wird angelegt. Allerdings musste das Pferd später dennoch eingeschläfert werden Geist

Bergkirchen 23.02.2019 Von Feuerwehr

Sieben Stunden lang alles versucht

Tierrettung nach Unfall gestaltete sich schwierig

Am Donnerstagmorgen kam es in Bergkirchen in der Hagenburger Straße zu einem Unfall, bei dem ein mit zwei Pferden beladener Pferdeanhänger, in einen tiefen Graben stürzte. Dabei wurden die beiden Tiere in dem Anhänger eingeschlossen. Durch die Feuerwehren Bergkirchen, Hagenburg/Altenhagen und Wölpinghausen wurde der Pferdeanhänger gesichert. Parallel wurden zwei Mehrzweckzüge aufgebaut, um den Anhänger soweit aufzurichten, dass die Einstiegsklappe geöffnet werden konnte. In Absprache mit dem Tierarzt wurde das erste Pferd mithilfe von Leinen aus dem Anhänger gezogen. Nachdem das Pferd wieder festen Boden unter den Füßen hatte, kam es auf die Beine und konnte aus dem Graben geführt werden. Auf der Straße angekommen, riss sich das Tier noch kurz los, konnte aber schnell wieder eingefangen werden.

Um das zweite Pferd zu befreien, wurde der Pferdeanhänger weiter aufgerichtet und die Trennwand darin entfernt. Auch ein Hebekissen kam noch zum Einsatz, weil sich das Tier einen Huf eingeklemmt hatte. Es unternahm keine Anstalten aufzustehen. Mehrere Hilfsmittel führten nicht zum gewünschten Erfolg und die anwesenden Tierärzte entschieden aufgrund der Verfassung und Zustandes des Tieres, dieses einzuschläfern. Nach siebeneinhalb Stunden konnte dieser Einsatz beendet werden.

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Erstellt:
23. Februar 2019, 06:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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