Verden 28.02.2018 Von Die Harke

Siegerbullen erzielen Spitzenpreise

Große Nachfrage bei den 39. Fleischrindertagen in Verden

Bei den 39. Fleischrindertagen in Verden wurde der Markt nahezu geräumt. Fast alle 150 Bullen seien auf dem Weg zu ihren neuen Herden, teilt Veranstalter Masterrind mit. Vor vollen Rängen hebe ein sichtlich zufriedener Torsten Kirstein gezeigt, was in ihm und seinem Auktionsteam stecke. Satte 3.224 Euro (ein Plus von 100 Euro gegenüber dem Vorjahr) seien am Ende des Tages als Durchschnittspreis über alle Rassen erzielt worden. Punkt 12 Uhr betrat der Siegerbulle der Rasse Limousin, „HK Big-Boy“ den Auktionsring an der Hand seines Züchters Hermann Kruse aus Syke. Seine hervorragenden Körnoten und sein tadelloses, rassetypisches Exterieur wurden mit dem Spitzenpreis von 7.000 Euro belohnt, heißt es dazu.

„Mister Verden 2018“ kam in diesem Jahr aus dem stark vertretenen Rasseblock der Angus. Am Vormittag zog „Toto“ aus dem Stall von Walter Heymann aus Uplengen die Preisrichter in seinen Bann und nun konnte ein Züchter aus Rumänien nicht die Augen von ihm lassen. Erst bei einem Spitzenpreis von 8.000 Euro schlug Kirsteins Hammer zu.

Im vergangenen Jahr stellte Klaus-Dieter Golze aus Dassel noch den Reservesieger der Rasse Blonde d’Aquitaine. In diesem Jahr schaffte er es mit „GOL Unisexsohn P“ ganz nach vorne. Der Siegertitel wurde mit dem Spitzenpreis von 4.000 Euro und damit dem Tageshöchstpreis für diese Rasse belohnt. Ihm folgte der Reservesieger aus dem Züchterstall Bernd Kumlehn, Wangelnstadt, „KUM Luxus“. Ein Züchter aus Ostfriesland erersteigerte ihn für 3.600 Euro.

Ein starkes und qualitativ hochwertiges Auktionskontingent stellten die Charolais. Angeführt wurde dies von „MC Neefor“, dem Siegerbullen aus dem Hause Rainer Moormann aus Essen. Dass mit diesem Präfix-Tiere mit besonderer Qualität verbunden sind, habe sich mittlerweile herumgesprochen. So war es nur logisch, dass dann erst bei 4.000 Euro der Zuschlag erfolgte.

Das kleine Kontingent der Fleckvieh-Fleischbullen führte mit dem Tageshöchstpreis für diese Rasse von 4.600 Euro der homozygote Winni P (Züchter: Birgit Kropp-Behrens, Tiste) an. Er wird zukünftig seine Deckdienste in Lettland erledigen.

Die Rassen Hereford und Welsh Black wurden jeweils von einem Bullen repräsentiert. Der Hereford-Bulle „Hitchcock P“ brachte seinem Züchter Carsten Rust aus Bad Fallingbostel 2.500 Euro ein, heißt es von Masterrind.

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Erstellt:
28. Februar 2018, 21:00 Uhr
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