Die Nienburger Ruderer hinterließen beim Ergometer-Wettbewerb in Osnabrück einen ordentlichen Eindruck. Weber

Die Nienburger Ruderer hinterließen beim Ergometer-Wettbewerb in Osnabrück einen ordentlichen Eindruck. Weber

Osnabrück 01.03.2018 Von Die Harke

Silber für ASS-Ruderriege

Beim Ergo-Cup in Osnabrück gelingt ein Saisoneinstand nach Maß

Die Ruderriege der [DATENBANK=4419]Albert-Schweitzer-Schule[/DATENBANK] startete beim Ergo-Cup in Osnabrück erfolgreich in die neue Saison. Für die Nienburger sprangen eine Silbermedaille auf dem „Ruderergo“ und zwei Siege beim Basketball- und „Ball über die Schnur“-Turnier heraus. Organisiert wird die Veranstaltung alljährlich vom Ratsgymnasium Osnabrück für Schülerruderriegen aus dem gesamten Bundesgebiet. Im Fokus steht eine Ergometer Regatta, parallel dazu finden verschiedene Spieleturniere statt. Für insgesamt 16 Jungen und Mädchen von der ASS-Ruderriege bedeutete dies zunächst einmal obligatorisches frühes Aufstehen.

Zu bewältigen war für die jüngeren Wettkampfklassen zum eine Ruderergometerzeit von vier Minuten, die Älteren mussten die Ruderdistanz von eintausend Metern zurücklegen. Das Ruderergometer ist ein Trockenrudergerät, auf dem die Sportler versuchen, bei der Vier-Minuten-Variante möglichst viele Meter zurückzulegen, bei der zweiten die eintausend Meter möglichst schnell hinter sich zu bringen.

Der Wettkampfverlauf wird per Beamer auf eine Leinwand projiziert, sodass Zuschauer die zurückgelegte Strecke mitverfolgen und die Athleten lautstark anfeuern können.

Die Ergebnisse des jungen Nienburger Teams waren durchweg erfreulich, obwohl gerade die Mädchen aus Klasse 6 bislang wenig Wettkampferfahrung aufzuweisen hatten. Bemerkenswert war zum einen der zweite Platz von Marie Weber in ihrer Wettkampfklasse, zum anderen das gute Ergebnis von Noah Merling bei dessen Premiere auf dem Ruderergometer. Alexander Weber gelang die beste Nienburger Zeit auf 1.000 Metern.

In den zahlreichen anderen Rennen der einzelnen Klassen fanden sich die Nienburger indes im hinteren Mittelfeld, einmal sogar auf dem undankbaren letzten Platz wieder. Sehr anstrengend dabei war das Rennen von Henrike Plate, Marie Schröder, Paloma Wichmann und Lina Schmidt, das wegen eines technischen Defekts dreimal gestartet werden musste.

Diese durchwachsenen Ergebnisse finden ihre Begründung neben fehlender Erfahrung sicherlich darin, dass beim wöchentlichen Training von Ruderriege und Ruder AG durchaus bewusst mehr Wert auf Spiele, als auf spezifisches Ruderergometertraining gelegt wird. Dies beweist dann auch das zufriedenstellende Abschneiden beim Fußballturnier der Jungen. Da aber drei Jungs das warme Bett der Wettkampfveranstaltung vorzogen, überzeugten Lina Schmidt (zwei Tore) und Julia Schröder (mehrere Glanzparaden im Tor) beim Fußballturnier.

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Erstellt:
1. März 2018, 21:00 Uhr
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