Carl Bittendorf schwamm über 200 Meter Lagen eine persönliche Bestzeit. Foto: Schramme

Carl Bittendorf schwamm über 200 Meter Lagen eine persönliche Bestzeit. Foto: Schramme

Hannover 24.10.2020 Von Manfred Schramme

Silber mit Bestzeit

Schwimmen: Carl Bittendorf überzeugt bei Bezirksmeisterschaften

Unter strengen Hygieneauflagen und strikter Abschirmung von der Öffentlichkeit und den Zuschauern fanden im Hannoveraner Stadionbad die Bezirksmeisterschaften der Schwimmer statt.

Je 13 Wettkämpfe für die weiblichen wie männlichen Wassersportler standen dabei auf dem Programm, zur Sache ging es über die 50-, 100- und 200-Meter-Strecken in den vier Schwimmstilen sowie über 200 Meter Lagen.

Sehr erfolgreich war die Auswahlmannschaft des Grafen-Schwimmteams Hoya-Bruchhausen. Neben zahlreichen Medaillen der Jahrgangswertungen errangen die Schützlinge von Trainerin Ute Sprecher-Odigie auch vier Auszeichnungen der offenen Wertung.

Zweifaches Edelmetall für Carl Bittendorf

Schneller als jemals zuvor sauste der Nienburger Carl Bittendorf über 200 Meter Lagen durchs Becken und schlug nach 2:33,30 Minuten als Zweitschnellster aller Männer auf dem Silberrang an. Ebenfalls auf Platz zwei landete der 20-Jährige über 200 Meter Brust, die er in 2:44,54 Minuten hinter sich brachte. Die Bronzemedaille holte Bittendorf über 200 Meter Rücken. Fünf Mal sprang Dennis Landwehr ins Wasser.

Am weitesten nach vorn schwamm der Sulinger über 100 Meter Schmetterling. Nach 1:00,32 Minuten hatte er das Ziel erreicht und sich mit diesem respektablen Ergebnis die Bronzemedaille gesichert. Claas Ottermann aus Bücken siegte unter den 17-Jährigen über 200 Meter Freistil in 2:33,96 Minuten, über 100 Meter Schmetterling wurde er Dritter.

Einziger Vertreter des Nienburger SC war Leef Böger. Fünf Mal sprang der 16-Jährige ins Wasser, seine besten Platzierungen erzielte er über 200 Meter Freistil und 100 Meter Brust. Als Freistilschwimmer wurde er Vierter des Jahrgangs 2004, über die Bruststrecke landete er auf Platz acht.

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Erstellt:
24. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Lesedauer:
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Schwimmcoach 25.10.202011:21 Uhr

Moin Moin.

Ohne die Leistung der Aktiven schmälern zu wollen, würde mich interessieren, warum die Schwimmer des Holtorfer SV nie Erwähnung finden. Mir wurde mitgeteilt, dass dazu ein Bericht an den freien Mitarbeiter der Harke geschickt werden muss.
Nun ergibt sich daraus für mich die Frage, wieso man für jemanden einen Bericht schreiben soll und selber dann nicht namentlich erwähnt wird? In der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft sind Plagiate ein Verbrechen und hier wird dies sogar eingefordert.
Nebenbei bemerkt, lesen sich ja auch die letzten Plätze hier ganz gut, wenn die Relationen oder das dünne Starterfeld keine Berücksichtigung finden. Weiterhin muss hinterfragt werden, warum nur von einem Tag berichtet wird, wenn der Wettkampf an insgesamt zwei Wochenenden stattfand.
Um das zu betonen, ich möchte hier nicht die Leistungen der Aktiven herabwürdigen. Ich kritisiere die Methoden der Harke und das journalistisch unethische Verhalten.
Mit sportlichen Grüßen

Manfred Schramme 27.10.202010:43 Uhr

Hallo Schwimmcoach,
Sie wurden falsch informiert: Es ist nicht richtig, dass ein Bericht an den freien Mitarbeiter der Harke geschickt werden muss.
Richtig ist dagegen: Mit den Vertretern der Mitgliedsvereine des Kreisschwimmverbands wurde vereinbart,
1. dass mir innerhalb von 24 Stunden nach Beendigung der Wettkämpfe jeder Verein eine Auflistung seiner (ca. 3-5) erfolgreichsten Aktiven übermittelt mit Namen, Jahrgang, geschwommenen Strecken, Zeiten, Platzierungen usw. der Betreffenden,
2. dass ich eine Nicht-Übersendung einer solchen Auflistung so verstehen werde, dass der Verein keine Erwähnung seiner Aktiven in dem Zeitungsartikel wünscht.
Mit freundlichen Grüßen
M. Schramme


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