Manon Garms DH

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Nienburg 29.11.2016 Von Manon Garms

Sind Gebühren jetzt erträglicher?

Guten Tag

Nienburger Grundstückseigentümer dürften sich im Juni dieses Jahres gefreut haben, als der [DATENBANK=909]Stadtrat[/DATENBANK] das Thema Niederschlagswassergebühr von der Tagesordnung nahm. Die Begründung lautete damals, dass die Gebührensatzung bürgerfreundlicher gefasst werden müsse. Schon da war aber klar, dass die drohenden Gebühren nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben worden waren. Und tatsächlich: Nachdem jetzt an einigen Formulierungen der Satzung gefeilt worden ist, um sie für die betroffenen Bürger besser verständlich zu machen, stehen die Gebühren für die Beseitigung von Regenwasser wieder auf dem Plan.

Die Frage, ob es Gebühren erträglicher macht, wenn sie verständlicher erklärt sind, muss jeder für sich selbst beantworten.

Für die meisten zählt wahrscheinlich nur, dass sie weniger auf dem Konto haben – egal wie bürgerfreundlich die entsprechende Satzung dazu formuliert worden ist. Dennoch gibt es aber aus den Reihen der Bürger auch häufig den Vorwurf an Politik und Verwaltung, dass bei bestimmten Vorhaben eigentlich niemand mehr so genau versteht, worum es eigentlich geht – weil eben alles in kompliziertem Beamtendeutsch verfasst ist. Die Frage, ob in der neu formulierten Niederschlagswasser-Gebührensatzung jetzt tatsächlich alles besser zu verstehen ist, muss auch jeder für sich beantworten.

Fakt ist, dass Grundstückseigentümer zur Kasse gebeten werden. Und da dürfte es sie auch nicht besonders trösten, dass andere Städte von ihren Bürgern ebenfalls Geld für die Beseitigung von Regenwasser verlangen.

Lesen Sie dazu auch „50666“.

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Erstellt:
29. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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