Helge Nußbaum DH

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Sport 14.01.2017 Von Helge Nußbaum

Sind Sie auch im Football-Fieber?

Guten Tag

Der 51. Super Bowl steigt in diesem Jahr am 5. Februar im NRG Stadium in Houston/Texas (USA). Gesucht wird der neue Champion der NFL (National Football League). Es ist wie immer das größte Einzel-Sportevent des noch jungen Jahres und der Welt. Neben den 71 500 Zuschauern in der Arena werden weltweit an die eine Milliarde Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen sitzen. Einige Details zu diesem Megaevent stehen jetzt schon fest, obwohl in den Playoffs seit dem vergangenen Wochenende noch die Finalteilnehmer ermittelt werden. So wird Lady Gaga die Zuschauer und die Fans im Stadion mit einer gut 15-minütigen Halbzeitshow verzaubern. Der Super Bowl ist Jahr für Jahr auch ein Wettlauf der weltweit größten Unternehmen. Wer bei diesem Sport-Highlight einen Werbespot schaltet, gehört zu den Big Playern der Szene. Die Kosten sind immens: 2017 verlangt der amerikanische Sender Fox, der für die Übertragung verantwortlich ist, mehr als fünf Millionen Dollar – wohlgemerkt für 30 Sekunden eines Werbeblocks. Mehr als 90 Prozent der Werbeplätze sind bereits verkauft. Zum Vergleich: Der bislang in Deutschland teuerste verkaufte Werbespot kostete 750 000 Euro und war 60 Sekunden lang. Bei der Fußball-EM wurde dieser Betrag für einen einminütigen Clip vor dem deutschen Gruppenspiel gegen Nordirland gezahlt.

Obwohl die Playoff-Partien meist zur nächtlichen deutschen Zeit übertragen werden, begeistert mich dieser Sport von Jahr zu Jahr mehr. Ich bin quasi im Football-Fieber. Gerade die Leidenschaft der Amerikaner zu diesem Sport ist ansteckend und die Härte der Footballspieler ist mit einem Fußballspieler nicht zu vergleichen. Bei den Wild Card Games am Vorwochenende erlitt zum Beispiel der Star-Receiver der Green Bay Packers, Jordy Nelson, nach einem harten Check von Leon Hall (New York Giants), einen zweifachen Rippenbruch. Der 31-Jährige will nach dem 38:14-Sieg seiner Packers heute Abend jedoch wieder auflaufen – für jeden Normalsterblichen undenkbar. Die Partie in Green Bay im Bundesstaat Wisconsin in der Nähe der kanadischen Grenze fand übrigens bei minus 19 Grad Celsius statt – ebenfalls nur schwer vorstellbar für den verweichlichten Durchschnittsmitteleuropäer.

Nachdem gestern Abend schon die ersten Viertelfinalpartien stattfanden, treffen heute die Kansas City Chiefs auf die Pittsburgh Steelers und die Dallas Cowboys auf die Green Bay Packers. Die Partien gibts im Free-TV auf Sat.1 oder www.ran.de.

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Erstellt:
14. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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