Der Skat-Vorsitzende Karl-Ulrich Wendenburg (links) übergibt die Preise an den Tagesbesten Helmut Bialek. Foto: Karo-As Nienburg

Der Skat-Vorsitzende Karl-Ulrich Wendenburg (links) übergibt die Preise an den Tagesbesten Helmut Bialek. Foto: Karo-As Nienburg

Nienburg 07.07.2021 Von Die Harke

Skat: Helmut Bialek sichert sich den Heka-Pokal

Skatverein Karo-As Nienburg hält Mitgliederversammlung ab – auch die Schul-AGs sind wieder gestartet

Mit Wiederaufnahme des Spielbetriebs wurde auch die traditionell im Januar stattfindende Mitgliederversammlung des Skatvereins Karo-As Nienburg für den ersten Samstag im Juli anberaumt. Der Einladung des ersten Vorsitzenden, Karl-Ulrich Wendenburg, folgten zahlreiche Teilnehmende.

Nach der Begrüßung der Versammlung stellte Wendenburg „Werners Bistro“ als neues Vereinslokal vor, da der ehemalige Vereinswirt Gallmeyer die Zusammenarbeit mit dem Verein aus Platzgründen einstellen musste. Wendenburg bedankte sich bei der stellvertretenden Vorsitzenden sowie Jugend- und Pressewartin, stellvertretenden Spielwartin und Schriftführerin, Gertrud Kottner, für die intensiven Bemühungen, bei den Behörden eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs für die Erwachsenen und für die Skatjugend des Vereins zu erreichen.

Ein großes Dankeschön erhielten auch Ursula Heidmann und Armin Fröhlich und Julia Oelfke für die Jugendarbeit, die, trotz erschwerter Bedingungen, an der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg, der Grundschule Nordertor und der IGS Nienburg weitergeführt worden sei.

Kottner berichtete über die Jugendarbeit im Verein: 16 Kinder der Skatjugend Karo-As Nienburg hatten im ersten Quartal 2020 noch diverse Turnierteilnahmen mit durchaus sehenswerten Erfolgen verzeichnet, allerdings war auch für den Nachwuchsbereich während der beiden Lockdowns Schluss mit dem regelmäßigen Übungstagen. Nach dem ersten Shutdown waren an den Nachmittagen im Gemeindehaus St. Michael nur elf Kinder regelmäßig dabei.

Seit April 2021 wird in der IGS schon wieder eine Skat-AG angeboten, aus der bereits zwei Neuzugänge die Skatjugend an den freitäglichen Übungsnachmittagen verstärken.

Spielwart Heinz Rosmaiti hatte nicht viel zu berichten, da es coronabedingt weder Pokalturniere noch besondere Veranstaltungen gab. Im Vorjahr war es nur an 19 Spieltagen möglich, sich zum Skatspiel in einem Restaurant zu treffen, da die Corona-Maßnahmen einen durchgehenden Spielbetrieb unmöglich machten. Der Vorstand hatte Ende Oktober schweren Herzens das Ende des Spieljahrs verkünden müssen. Da durch die Lockdowns und die zwischenzeitliche Öffnung unter bestimmten Auflagen nicht alle Mitglieder die gleichen Möglichkeiten zur Teilnahme hatten und deshalb kein fairer Wettkampf möglich war, ist per Vorstandsbeschluss bestimmt worden, dass in 2020 erstmals seit der Gründung, kein Vereinsmeister ermittelt wurde.

Kassenwart Hartmut Gollembeck zog eine positive Bilanz: Die Kassenlage habe sich durch die Corona-Zwangspause ein wenig entspannt, weil es keine DSkV-Turniere gab, zu denen Fahrt- und Übernachtungskosten gezahlt werden mussten. Außerdem sei durch die Kooperationsverträge mit den Schulen ausreichend Geld in die Kasse gekommen, um wenigstens die Fahrtkosten für die auswärtigen Betreuenden zu erstatten. Die Kassenprüfer Heinrich Lühring und Fröhlich bestätigten die ordnungsgemäße und saubere Kassenführung, der Vorstand wurde auf Antrag von Lühring entlastet. Hans-Günter Jureck und Manfred Lorentz wurden einstimmig als neue Kassenprüfer gewählt.

Nach der Sitzung lud Wendenburg zum Ausspielen des Heka-Pokals über zwei Serien à 48 Spielen ein. An diesem Wettkampf nahmen 22 Spielende teil. Das beste Ergebnis erzielte Helmut Bialek mit 3002 Punkten.

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Erstellt:
7. Juli 2021, 13:45 Uhr
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