Dieter und Bettina Menze, Walter Oeckermann, Michaela Salger sowie Wolfgang Windheim (von links). Foto: Menze

Dieter und Bettina Menze, Walter Oeckermann, Michaela Salger sowie Wolfgang Windheim (von links). Foto: Menze

Berlin 08.10.2021 Von Die Harke

Skaten durch das Brandenburger Tor

Nienburger mit jeder Menge Spaß beim Inline-Marathon in Berlin am Start

Dieser Berlin-Inline-Marathon war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes: Seit fast zwei Jahren haben keine Rennen mehr stattgefunden, ein gemeinsames Training war für die Startenden aus dem Kreis Nienburg erst seit ein paar Monaten möglich, sodass die Teilnahme unter dem Motto „dabei sein ist alles“ stand.

Die Lust ein Rennen zu skaten war bei allen deutlich zu spüren. Auch das Wiedersehen mit Freunden aus der Szene und die Nervosität und Anspannung vor dem Start löste bei den Athletinnen und Athleten ein gewaltiges Kribbeln aus, das allen sichtlich gefehlt hat.

2800 Skate-Begeisterte

Es waren durch den Einfluss von Corona mit 2800 Skate-Begeisterten nur etwa die Hälfte der sonst startenden Sportler, die je nach Leistungsfähigkeit in verschiedenen Startblöcken auf der Straße des 17. Juni entlangrollten. Walter Oeckermann ging aus Block C die ersten 21 Kilometer zu schnell an und musste auf der zweiten Hälfte etwas nachlassen.

Das kam Wolfgang Windheim zugute, der zwar einen Block dahinter loslegte, aber mit einer flotten Gruppe des SV Post Buer-Gelsenkirchen unterwegs war. Er schloss die Lücke zu Oeckermann bei Kilometer 33 und lieferte die schnellste Zielzeit der fünf teilnehmenden Nienburger.

Bettina und Dieter Menze hatten sich ein gemeinsames Rennen aus Block E vorgenommen. Der Nendorfer übernahm die Führungsarbeit und lieferte für seine Frau den Windschatten. Diesen nutzten auch einige befreundete Skater aus Rheine und vom SV Post Buer.

Ungewohntes Material

Michaela Salger konnte sich aus beruflichen Gründen kaum vorbereiten. Zu allem Überfluss erlitt sie kurz vor dem Rennen noch eine Verletzung am Fuß. Die engen und schnelleren Speedskates konnten daher nicht zum Einsatz kommen. Die Landesbergerin lieh sich ein Paar Fitnessskates von einer Teamkollegin und war so mit ungewohntem Material unterwegs. Sie hatte trotzdem ihren Spaß und freute sich wie alle anderen, als es durch das Brandenburger Tor auf die Zielgerade ging. Viele anfeuernde Zuschauer sorgten erneut für eine tolle Stimmung und Gänsehaut an der Strecke.

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Erstellt:
8. Oktober 2021, 20:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 01sec

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