Gorodenkoff - stock.adobe.com

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29.07.2020 Von Die Harke

Smartphones: unverzichtbare Alltagsbegleiter

So nutzen die Deutschen ihr Handy

Der Siegeszug des Mobiltelefons ist längst auch in Deutschland angekommen. Vom Schüler bis zum Senioren kommt heute kaum noch jemand ohne Smartphone aus. Ende 2019 gab es hierzulande rund 140 Millionen Mobilfunkverträge. Das waren 50 Millionen mehr als noch im Vorjahr. Interessant ist dabei nicht allein die große Anzahl der Nutzer, sondern auch, wie sich der Gebrauch des Mobiltelefons verändert hat. Das zeigte auch eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft, in der das Nutzungsverhalten von Handybesitzern untersucht wurde.

So nutzen alle befragten Altersklassen (14 bis 69 Jahre) bis auf die Nutzergruppe von 55 bis 69 heute das Handy mehr als den Laptop. Das Smartphone wird mittlerweile eben bei weitem nicht nur für Telefongespräche benötigt. Es ist vielmehr auch Informationsquelle, dient zur Organisation im Alltag und ist für jeden zweiten ein Mittel zur Kontaktpflege. Das macht sich auch in der Verweildauer bemerkbar – wobei Frauen in diesem Punkt führend sind: Sie verbringen 106 Minuten an einem Wochentag und 19 Minuten mehr am Wochenende im Social Web.

Mehr Nutzung, längere Gebrauchsdauer

Obwohl die Handynutzer ihr Mobiltelefon also rege nutzen, zeigen sie sich in einem Punkt zurückhaltend: beim Kauf eines neuen Handys. Wie eine Umfrage der Zeitschrift „Test“ ergab, gönnen sich lediglich 3,1 Prozent aller Befragten jährlich ein neues Phone, 22,8 Prozent alle zwei Jahre und – überraschend – 25,8 Prozent nur alle fünf Jahre. Wer aber lange etwas von seinem teuren Handy haben möchte, sollte achtsam damit umgehen und es schützen. Accessoires wie Handyhüllen und Displayschutz sorgen dafür, dass es nicht zu unschönen Kratzern auf dem Glas oder gar zum Totalausfall des Handys nach einem Sturz vom Tisch kommt.

Ein Grund, warum Handynutzer mit dem Kauf eines neuen Smartphones so zurückhaltend sind, liegt sicher im Preis begründet. Aber auch die Umwelt freut sich über jeden, der sein Mobiltelefon länger behält. Die Technik lässt sich nämlich nur mithilfe von Rohstoffen wie beispielsweise Kobalt realisieren. Dieses Metall wird heute in Australien, auf Kuba, vor allem aber im Kongo abgebaut. Der Bergbau zur Gewinnung jedoch verbraucht Unmengen von Wasser und produziert zudem Schadstoffe und Schwermetalle, die sich in der Umwelt ablagern. Darüber hinaus sind die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter mindestens diskussionswürdig. Dazu kommt, dass jedes Handy, das auf den Müll wandert, den Berg an Elektroschrott größer macht. Wie die Zeitschrift GEO berichtete, schätzt der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) die jährliche Menge an Elektroschrott in Deutschland auf über eine Million Tonnen.

Alternative recycelte Handys

Mittlerweile gibt es aber für Technik-Fans, die gern ein neueres Smartphone hätten, durchaus Alternativen: „Refurbished“ – also renoviert – heißt hier das Zauberwort, hinter dem sich recycelte Handys verbergen. Es gibt mittlerweile etliche Shops, die diese generalüberholten Mobiltelefone verkaufen. Dabei kann man teilweise bis zu 50 Prozent zum Normalpreis sparen und man schont die Umwelt. Dazu kommt, dass Software-Updates mittlerweile von Herstellern wie Samsung für drei Jahre angeboten werden, Apple garantiert sogar fünf Jahre. So kann man problemlos ein generalüberholtes Handy kaufen, und darauf die neuesten Apps wie beispielsweise die HARKE-App auf sein Smartphone laden. So bleibt man bestens informiert und hat sowohl die Umwelt als auch die eigenen Kosten im Blick.

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Erstellt:
29. Juli 2020, 12:41 Uhr
Lesedauer:
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