Seba Bertoni / unsplash.com

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01.10.2018 Von Alan Smithee

So können wir die Luftverschmutzung reduzieren

Luftverschmutzung geht uns alle an. Erst recht, seitdem renommierte Wissenschaftler der Yale und Peking University herausgefunden haben, dass sie negative Auswirkungen auf Gesundheit und unsere kognitive Leistungsfähigkeit hat. Obwohl Deutschland weit weniger betroffen ist als beispielsweise Indien, sollte schnellstmöglich ein Umdenken stattfinden. Jeder von uns kann einen positiven Beitrag leisten. Unsere Luft besteht zu einem Großteil aus Stickstoff und Sauerstoff. Außerdem enthält sie zu kleinen Prozentsätzen Kohlendioxid, Argon und Spurengase. Luftverschmutzung beschreibt die Abweichung der natürlichen Zusammensetzung durch die Emission von Schadstoffen.

Durch die hohe Bevölkerung der Erde ist von ursprünglicher Luft längst nicht mehr zu reden. Die Folgen für unsere Gesundheit sind verheerend. Seit der von der Europäischen Union klar definierten Grenzwerte für Luftschadstoffe stehen wir alle in der Pflicht, unseren Lebensstil anzupassen.

Eine Frage der Fortbewegung

So gern wir es auch abstreiten würden: Es bestehen keine Zweifel daran, dass die Luftverschmutzung hausgemacht ist. Deswegen liegt es umso mehr an uns, für saubere und gesunde Luft zu sorgen – und sei es nur im Gedanken an nach uns folgende Generationen. Zu den Hauptursachen zählen neben Landwirtschaft und privaten Haushalten primär Industrie und Verkehr.

Selbstverständlich ist es für Arbeitnehmer alles andere praktisch, von heute auf morgen auf das Auto zu verzichten. Doch es ist äußerst hilfreich, es häufiger in der Garage oder auf dem Parkplatz stehen zu lassen. Der Einkauf muss nicht ausnahmslos mit dem Auto transportiert werden. Wer stattdessen jeden zweiten Tag zum Supermarkt läuft, schont nicht nur die Umwelt, sondern hält außerdem seine Gelenke in Schuss.

Öffentliche Verkehrsmittel in der Großstadt

Ist es im Dorf kaum möglich, regelmäßig auf das Auto zu verzichten, ergeben sich in der Großstadt ganz andere Möglichkeiten. Öffentliche Verkehrsmittel halten an nunmehr jeder zweiten Ecke, so dass auch Arbeitnehmer bequem auf Bus, U-Bahn, Zug oder Straßenbahn ausweichen können. Das Auto bleibt dementsprechend stehen, wenn für eine sinnvolle Alternative gesorgt ist.

Die Zeit wird positiv genutzt. Wer nicht durchweg auf den Verkehr achtet, kann lesen, ein Kreuzworträtsel lösen oder laute Musik über Kopfhörer genießen, ohne sich selbst und Mitfahrer zu gefährden. Weniger Luftverschmutzung, weniger Stress!

Die eigene Energie als Antrieb

Aufgeweckten Menschen könnte die halbe Stunde in der Straßenbahn zu langweilig sein. Kein Problem jedoch: Sie weichen genauso schnell auf das Fahrrad aus oder bewältigen kurze Arbeitsstrecken von bis zu 5 Kilometer schlichtweg zu Fuß. Viele Groß- und Kleinstädte verfügen über vorbildliche Radwege. Besonders bei dichtem Verkehr empfiehlt es sich, mit Fahrradfahren gegen Luftverschmutzung vorzugehen. Schließlich ist es gar nicht notwendig, alle 100 Meter stehen zu bleiben, weil dank ausgefallener Ampeln der Verkehr stockt oder ein Unfall passiert ist.

Das Auto in gutem Zustand halten

Unabhängig von Bus, Bahn und Fahrrad können auch Autofahrer ihrer Umwelt entgegenkommen. Um Zuständen wie in Indien vorzubeugen, sollte das Auto kontinuierlich gewartet und einer Smog-Test-Kontrolle unterzogen werden. Außerdem reduzieren optimal aufgepumpte Reifen den Treibstoffverbrauch. Apropos: Wird das Auto früh oder spät betankt, verdunstet weniger Treibstoff in der Hitze. Je mehr Bürger sich mit kleinen Gesten beteiligen, desto mehr Luftverschmutzung lässt sich vermeiden.

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Erstellt:
1. Oktober 2018, 11:37 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 36sec

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