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Alle Jahre wieder: Stau auf der Autobahn A9 zum Ferienbeginn in Bayern. Foto: Frank Leonhardt/dpa

Alle Jahre wieder: Stau auf der Autobahn A9 zum Ferienbeginn in Bayern. Foto: Frank Leonhardt/dpa

Berlin 28.11.2019 Von Deutsche Presse-Agentur

Sommerferien-Termine: Hamburg attackiert Bayern und BaWü

In der Debatte über eine Neuregelung der Sommerferien fordert Hamburg die Südländer zu Kompromissen auf. Bisher haben lediglich Bayern und Baden-Württemberg jedes Jahr weitgehend im gleichen Zeitraum Sommerferien. Bei den übrigen Ländern wechseln die Termine permanent.

Deutschland sei kein „Mischstaat“ mit 16 Einzelstaaten, sagte Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am Donnerstag bei n-tv. „Wir müssen uns einigen, wir sind in einem Land. Das muss man vielleicht einigen Ministerpräsidenten ab und zu einmal sagen.“ Rabe erneuerte seine Befürchtung, dass es langfristig zu mehr Staus auf den Autobahnen kommen könnte, wenn die Länder keine gemeinsame Lösung finden. „Wenn jetzt einige immer sagen: 14 müssen sich einigen, aber wir machen, was wir wollen, dann werden die anderen 14 Länder auch irgendwann sagen, wir machen, was wir wollen. Dann kann ich nur sagen, viel Spaß auf den Autobahnen, egal wo sie sind, aber in Bayern sind sie besonders lang.“ Neben Hamburg macht sich Berlin für neue Regeln bei den Sommerferien stark. Sie sollen in den einzelnen Bundesländern künftig näher beieinander liegen. Der bisherige lange Korridor von Juni bis September soll nach dem Willen beider Länder verengt werden, damit die jährlichen Verschiebungen möglichst gering ausfallen. Zum Nord-Süd-Konflikt kommt es immer wieder, weil Bayern und Baden-Württemberg als einzige Länder jedes Jahr weitgehend im gleichen Zeitraum Sommerferien haben, während die übrigen Länder durchwechseln.

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Erstellt:
28. November 2019, 13:47 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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