Besucher bei der Ausstellungseröffnung. Museum NIenburg

Besucher bei der Ausstellungseröffnung. Museum NIenburg

Nienburg 20.11.2016 Von Die Harke

Sonderausstellung „Arrangierte Liebe“ eröffnet

Bis zum 5. März des kommenden Jahres haben Besucher die Möglichkeit, sich die Ausstellung im Nienburger Museum anzusehen

Zahlreiche Besucher sind jetzt zur Eröffnung der Sonderausstellung „Arrangierte Liebe“ ins [DATENBANK=535]Nienburger Museum[/DATENBANK] gekommen. Für die musikalische Begleitung sorgten Tonka Angheloff sowie Berit und André Hummel, die zarte Töne passend zum Thema ihren Instrumenten entlockten. In Kooperation mit dem Ethnologischen Institut der Universität Göttingen ist die für Nienburg bisher einzigartige Präsentation entstanden. In ihrem Einführungsvortrag berichtete die Kuratorin der Ausstellung, Julia Racz, vom Ethnologischen Institut von den verschiedenen Themenschwerpunkten der Ausstellung. Es gehe um Symbole der Liebe, um Liebeszauber, Aphrodisiaka und die Erotik. Die verbindende Klammer der Themen sei das Streben nach der Liebe, die ein Leben lang hält.

Den Horizont der Besucher erweitern

Forscher beschäftigten sich schon lange mit der „Romantischen Liebe“ und betrachteten dazu im Gegensatz die Realität der Anbahnung von Liebesbeziehungen in verschiedenen Kulturen. Als Fallbeispiele werden in der Ausstellung besonders die Tuareg und Kanuri in Afrika sowie Stämme in Samoa und Polynesien vorgestellt. Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha meinte, dass das Museum Nienburg schwerpunktmäßig zwar die Geschichte von Stadt und Landkreis Nienburg präsentiert. Getreu seinem Vermittlungskonzept stünden aber auch immer wieder Themen im Fokus, die durchaus auch den Horizont der Besucher erweitern können.

Den richtigen Partner fürs Leben finden

Und so ist eine gewünschte Nebenerscheinung der Ausstellung, dass der Besucher am Ende feststellt, dass fremde Kulturen vielleicht gar nicht so fremd sind, wie sie zunächst erscheinen. Auch auf der anderen Seite der Erde geht es darum, den richtigen Partner fürs Leben zu finden – und das ist nicht immer leicht.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. März 2017 zu sehen. Zur Sonderausstellung bietet das Museum öffentliche Führungen an, es können aber auch Privatführungen gebucht werden. Im Rahmen dieses Angebotes besteht die Möglichkeit, Getränke mit aphrodisierenden Substanzen zu verkosten. Weitere Informationen und Buchung unter Telefon (05021) 12461.

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Erstellt:
20. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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