Manon Garms DH

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17.05.2016 Von Manon Garms

Sozialdienstleister im Wettbewerb

Von Manon Garms

Die Nienburger Lebenshilfe gGmbH ist ein Sozialdienstleister. „Unsere Aufgabe ist es, Menschen mit Behinderung auf dem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu begleiten und zu unterstützen“, sagt die Vorsitzende der Lebenshilfe-Kreisvereinigung, Renate Mock.

Neben die sozialen Aspekte sind in den vergangenen Jahren jedoch auch immer mehr betriebswirtschaftliche getreten. „Wir sind mit circa 500 Menschen ohne Behinderung, die für die Menschen mit Behinderung da sind, und rund 750 Werkstattbeschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber im Landkreis, und da ist es wichtig, ein Unternehmen auch unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen“, sagt der neue Geschäftsführer Bernd Jahnke, der sein Amt am 15. Mai übernommen hat.

Auch wenn Mock betont, dass „die Menschen mit Behinderungen deswegen nicht hinten runterfallen“, ist die Lebenshilfe unumkehrbar ein Bestandteil der hiesigen Wirtschaftsregion geworden. Gleichzeitig kann damit aber auch den Kritikern der Wind aus den Segeln genommen werden, die behaupten, dass soziale Angebote immer nur Geld kosten. „Sie spülen auch Geld in die Region“, hatte der ehemalige Geschäftsführer Jochen Ruhmer-Emden im Juli vergangenen Jahres im Wirtschaftsausschuss der Stadt Nienburg erklärt. Vor diesem Hintergrund ist allerdings auch klar, dass das „Unternehmen Lebenshilfe“ sich im wirtschaftlichen Wettbewerb behaupten muss. Der Generationswechsel in der Geschäftsführung soll auch dazu beitragen.

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Erstellt:
17. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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