Der rumänische Riesendackel in der Führse. Foto: Lachnit

Der rumänische Riesendackel in der Führse. Foto: Lachnit

Nienburg 17.11.2020 Von Holger Lachnit

Spätsommer Mitte November

Am Sonntag ist bei uns immer Hunderunde angesagt. Der rumänische Riesendackel und ich sind dann immer eine gute Stunde in der Erichshagener Feldmark und in Holtorf unterwegs. So auch vorgestern. Allerdings konnte ich kaum glauben, dass ich an einem 15. November unterwegs war: Herrlicher Sonnenschein, 16 Grad Celsius – Spätsommerwetter. Das ist doch nicht normal für einen November, dachte ich, als ich die Töle beim Planschen in der Führse beobachtete.

Anlass genug, die Wetterdaten für Nienburg einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen: Laut wetterkontor.de betrug die Höchsttemperatur in diesem November 19,9 Grad Celsius, gemessen am 2. November. Der Tiefstwert betrug am 8. November 2,4 Grad. Und allein in den ersten beiden Novemberwochen schien die Sonne bereits 45,6 Stunden.

Im vergangenen Jahr war die November-Höchsttemperatur 16,3 Grad, am kältesten war es mit minus 2,5 Grad. Sonnenscheindauer – im ganzen Monate: 38,1 Stunden.

Blickt man zehn Jahre zurück, so lag damals der Höchstwert bei 15,7 Grad, der Tiefstwert bei minus 7,3 Grad und die Sonne schien nur 19,8 Stunden – ein wahrlich trüber November. Ähnlich sah es 1990 aus: 12,9 Grad Höchsttemperatur, minus vier Grad Tiefstwert und 33,8 Sonnenstunden.

Ob die willkürlich ausgewählten Werte einen Rückschluss auf den Klimawandel zulassen, sei dahingestellt. Hoffen wir dennoch, dass uns im November viele sonnige Tage bevorstehen. Denn angesichts der Corona-Beschränkungen können wir jeden aufmunternden Sonnenstrahl bestens gebrauchen.

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Erstellt:
17. November 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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