Spargel und Sport. Das passt: Nienburgs Spargelchef Fritz Bormann. Hagebölling

Spargel und Sport. Das passt: Nienburgs Spargelchef Fritz Bormann. Hagebölling

Landkreis 25.03.2017 Von Edda Hagebölling

„Spargel und Sport. Das passt“

„Spargelanstich“ auf dem Deula-Gelände dieses Mal am 21. April mit DFB-Chef Grindel

„Spargel und Sport. Das passt.“ Für [DATENBANK=372]Fritz Bormann[/DATENBANK], Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Nienburger Spargel“ ist überhaupt nicht abwegig, dass die Spargelsaison in diesem Jahr vom obersten Fußballer des Landes eröffnet wird. Am 21. April kommt DFB-Präsident [DATENBANK=3201]Reinhard Grindel[/DATENBANK] nach Nienburg, um auf dem Gelände der Nienburger [DATENBANK=1622]Deula[/DATENBANK] den offiziellen „Spargelanstich“ vorzunehmen. „Zum einen bilden Spargellauf und Spargelfest in Nienburg schon seit vielen Jahren eine feste Einheit, zum anderen ist ja längst allgemein bekannt, dass Spargel nicht dick macht und damit auch bei Sportlern hoch im Kurs steht“

„Zum einen bilden Spargellauf und Spargelfest in Nienburg schon seit vielen Jahren eine feste Einheit, zum anderen ist ja längst allgemein bekannt, dass Spargel nicht dick macht und damit auch bei Sportlern hoch im Kurs steht“, so Fritz Bormann weiter.

DIE HARKE am Sonntag erreichte den Landwirt aus Rohrsen, als er gerade bei seinen Rindern im Lichtenmoor nach dem Rechten sah. Denn bis zum Beginn der Spargel ernte ist es noch ein bisschen hin. „Die Spargelpflanzen haben gerade ihre Knospen gebildet. Außerdem ist es noch zu kalt“, fährt der Experte fort.

Die Spargelbauern sind vorbereitet

Die Spargelanbauer sind allerdings längst bestens präpariert. Um das Wachstum der Spargelstangen – und auch des Krautes – zu beeinflussen, sind die Dämme mit Folien und mit Tunneln ausgestattet worden. Damit ist sichergestellt, dass die Spargelsaison eher zehn als, wie früher üblich, sechs Wochen dauert.

Der Einsatz der Folientechnik und auch die Erhöhung des Mindestlohns wird nach Einschätzung Bormann in diesem Jahr zu einer leichten Preiserhöhung führen. „Die Kosten müssen schließlich gedeckt werden“, gibt der Spargel-Chef zu bedenken.

Gestochen wird das Edelgemüse mit dem Gütesiegel im Landkreis Nienburg nach wie vor in erster Linie von Saisonarbeitskräften aus Polen. Wie immer mühselig Stange für Stange.

Faire Behandlung für Spargelstecher

Um die gewohnte Qualität auf den Markt bringen zu können, sind die Spargelanbauer sehr darauf angewiesen, dass die Frauen und Männer ihr Handwerk verstehen und gerne wiederkommen. „Doch das gelingt uns nur, wenn wir sie fair behandeln. Ohne unsere ebenso versierten wie motivierten Spargelstecher wären wir aufgeschmissen“, so Bormann weiter.

An die offizielle Saisoneröffnung am 21. April durch Reinhard Grindel schließen sich am 20 und 21. Mai der Spargellauf in Nienburgs Innenstadt und das Spargelfest im Garten des Quaet-Faslem-Hauses an. Mit Kür der neuen Spargelkönigin – eine ernstzunehmende Bewerberin gibt es bereits – und auch wieder mit Michael Thürnau.

Das große Spargelessen mit allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft in Hannover ist für Anfang Juni terminiert, und das traditionelle Abschlussessen für die Freunde und Förderer des Nienburger Spargels vor Ort findet wie immer am Mittwoch vor dem 24. Juni im Gasthaus Siemer in Rohrsen statt.

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Erstellt:
25. März 2017, 21:00 Uhr
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