Abgrenzung des Untersuchungsgebietes in der Innenstadt. Stadt Nienburg

Abgrenzung des Untersuchungsgebietes in der Innenstadt. Stadt Nienburg

Nienburg 21.01.2018 Von Die Harke

Spaziergang und Info-Veranstaltung

Es geht am kommenden Freitag um die Gestaltung und Nutzung der Nienburger Innenstadt

Zu einem Stadtspaziergang mit anschließender Info-Veranstaltung zur städtebaulichen Entwicklung lädt [DATENBANK=1073]Nienburgs Wirtschaftsförderung[/DATENBANK] für Freitag, 26. Januar, ein. Treffpunkt ist der Spargelbrunnen am Susanna-Abraham-Platz um 16 Uhr. Nach einem rund einstündigen Spaziergang beginnt ab 17.30 Uhr die Veranstaltung im Ratssaal des Rathauses. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu informieren und sich für die Entwicklung der Innenstadt mit ihren Anregungen einzubringen. Der Rat der Stadt hat im Dezember ein „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) und „Vorbereitende Untersuchungen“ (VU) beschlossen.

Wirtschaftsförderin [DATENBANK=2342]Kerstin Lüders[/DATENBANK] erklärt dazu in einer Pressemitteilung: „ISEK und VU beschäftigen sich mit Datenerhebungen und strategischen Überlegungen für die perspektivische Entwicklung eines abgegrenzten Gebietes. In Nienburg umfasst dieses Gebiet den Bereich der Innenstadt. Im Rahmen des ISEK sollen also Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch Entwicklungshemmnisse und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Nienburger Innenstadt beleuchtet werden.“ Dabei sollen auch Maßnahmen und Projekte aufgezeigt werden, die für eine optimale zukünftige Entwicklung der Innenstadt hilfreich erscheinen. Es gehe zum Beispiel darum, wo Defizite in der Innenstadt lägen, wie sich die Attraktivität der Langen Straße verbessern ließe und wie das Potenzial der Weser künftig stärker genutzt werden könne.

In einem weiteren Teil der Informationsveranstaltung werden die erforderlichen Schritte für die Erarbeitung von ISEK und VU vorgestellt, und es soll erläutert werden, welche Optionen sich für die Innenstadt ergeben könnten. Wissenswert sei zum Beispiel, dass ISEK und VU Voraussetzungen für die Bewerbung um Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogamm sind. Städte und Gemeinden, die aufgenommen werden, bekommen Zuwendungen, um die angedachten Maßnahmen umzusetzen. „Auch private Sanierungsmaßnahmen können dabei anteilig mit Fördermitteln unterstützt werden“, heißt es dazu weiter.

Die Stadt Nienburg beabsichtigt, sich zum 1. Juni für künftige Entwicklungsmaßnahmen im Innenstadtbereich um Fördermittel zu bewerben. „Es kann daher auch für Grundstückseigentümer im Bereich der Innenstadt interessant sein, sich in im Rahmen der Veranstaltung zu informieren, welche Möglichkeiten sich bei einer Aufnahme Nienburgs in das Städtebauförderungsprogramm ergeben würden“, betont Lüders. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

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Erstellt:
21. Januar 2018, 21:00 Uhr
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