Bei der Spendenübergabe (von links): Johannes Schlemermeyer (Kommunalreferent Avacon) und Anja Isensee-Michaelis (Betriebstrat Avacon), Mechthild Schmithüsen (1. Vorsitzende Palliativstützpunkt Nienburg) und Annette Mundt (Geschäftsstellen-Leitung Palliativstützpunkt Nienburg). Foto: Palliativstützpunkt

Bei der Spendenübergabe (von links): Johannes Schlemermeyer (Kommunalreferent Avacon) und Anja Isensee-Michaelis (Betriebstrat Avacon), Mechthild Schmithüsen (1. Vorsitzende Palliativstützpunkt Nienburg) und Annette Mundt (Geschäftsstellen-Leitung Palliativstützpunkt Nienburg). Foto: Palliativstützpunkt

Nienburg 15.12.2020 Von Die Harke

Spende statt Feier

Mitarbeiter der Avacon Netz GmbH denken an Palliativstützpunkt

Coronabedingt konnte das Betriebsfest der Avacon Netz GmbH Nienburg in diesem Jahr nicht stattfinden. Dennoch sollte das dafür zur Verfügung stehende Geld sinnvoll investiert werden. Daher startete man einen Spendenaufruf an die Mitarbeiter des Standortes.

Das Unternehmen erklärte sich bereit, den Betrag für jeden spendenwilligen Mitarbeiter, um ein Vielfaches aufzustocken. Den Avacon-Mitarbeitern sei es sehr wichtig, mit den Spendengeldern Einrichtungen oder Organisationen in der Region zu unterstützen. So konnte dem Palliativstützpunkt Nienburg und Umgebung die stolze Summe von 2.870 Euro übergeben werden. In dieser gemeinnützigen Einrichtung freut man sich sehr über das Geld.

Es wird nach Mitteilung des Palliativstützpunkts einfließen in die tägliche Arbeit der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen: „In ihrer letzten Lebensphase werden sie und ihre Angehörigen mit Ruhe und Kompetenz in ihrem Zuhause begleitet und beraten, wenn der Krankheitsverlauf schwer beherrschbare, komplexe Probleme mit sich bringt.

Belastende Symptome werden behandelt und unerwünschte Krankenhauseinweisungen – auch durch eine 24-stündige Erreichbarkeit einer Palliativ-Care-Fachkraft – in den allermeisten Fällen verhindert. Gerade in Zeiten der Pandemie ist es für die Mitarbeiterinnen des Palliativstützpunktes eine Herausforderung, die gewohnte, qualifizierte Patientenversorgung zu gewährleisten. Es tut gut, in solchen Zeiten auch Anerkennung durch Spenden zu erfahren.“

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Erstellt:
15. Dezember 2020, 09:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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