Arne Hildebrandt DH

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Spenden für Alina

Trittbrettfahrer

Wie schäbig: Trittbrettfahrer nutzen das Schicksal der an Leukämie erkrankten 13-jährigen Alina aus Erichshagen schamlos aus. Sie sammeln Geld – angeblich für Alina. Doch das Geld stecken sie in die eigene Tasche. Es sollen Schüler sein, die dieses krumme Ding machen. Das haben Alinas Eltern jetzt erfahren.

Die 13-jährige Alina Ritz aus Nienburg ist an Leukämie erkrankt. Zurzeit läuft eine Spendenaktion für Alinas Eltern, die wichtige Hilfsmittel, wie Mundschutz und Desinfektionsmittel und spezielle Lebensmittel aus eigener Tasche zahlen müssen.

Zurzeit stünden nur Sammeldosen in Geschäften. „Die sind alle echt”, versichern Alinas Eltern Claus Wesemann und Tina Ritz. Sie geben Tipps, was Spender beachten sollten: Bei Sammelaktionen haben die Sammler immer einen Ausweis dabei.

Auf allen Dosen ist die Telefonnummer der Familie Wesemann/Ritz aufgedruckt, sowie ein Aufkleber unter der Dose ebenfalls mit Telefonnummer.

Wer mit einer Dose sammelt, hat immer auch ein laminiertes Kärtchen dabei.

Weitere Infos stehen auf der Webseite www.hilfe-fuer-alina.de. „Leute die sich verunsichert fühlen, können Spenden über die Internetseite auf das Hilfe-Konto überweisen. Wenn Leute oder Geschäfte Spenden sammeln möchten, so kann man bei uns bzw. über unsere Webseite die Sammeldosen bekommen”, erklärt Claus Wesemann.

Arne Hildebrandt

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Erstellt:
29. Juni 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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