Helge Nußbaum DH

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Kolumnen 14.10.2017 Von Helge Nußbaum

Spielerrevolte oder nicht?

Guten Tag

War da nun was beim Fußball-Bezirksligisten [DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK] mit [DATENBANK=2996]Trainer Stefan Czyborra[/DATENBANK] oder war da nichts? Gab es tatsächlich so etwas wie eine Revolte gegen den Coach? Welche Rolle spielten Jovan, Sedo und Hevas Haso? Diese Frage stellten wir am vergangenen Freitag den Verantwortlichen des ASC um [DATENBANK=1869]Omer Preljevic[/DATENBANK] und auch den angeblich Beteiligten. Die Antworten waren mitunter widersprüchlich, endgültig aufklären konnten wir die Gerüchte, die in der vergangenen Woche aufkamen, in unserer gestrigen Ausgabe nicht. Und doch ist die Unruhe rund um den Mußriede-Klub spürbar, mit einem gemeinsamen „Hotdog-Essen“, von dem wir bereits am vergangenen Dienstag berichteten, lassen sich die Irritationen beim Traditionsverein wohl nicht beseitigen.

„Wir stehen auf Platz fünf der Bezirksliga, ich verstehe gar nicht, was die Unruhe soll. Wir bieten jedem, der bei uns Fußball spielen will, ein schönes Stadion mit einem gepflegten Rasen und eine Umkleide. Wer das nicht in Anspruch nehmen will, kann gehen“, sagte ASC-Sportchef Omer Preljevic im HARKE-Gespräch und ließ damit viel Raum für Interpretationen. Er stärkte dem Trainer den Rücken: „Stefan macht hier super Arbeit, ist erfolgreich. Da können ihm ein paar unzufriedene Spieler nichts anhaben. Wir stehen hinter ihm.

Eine Spielerrevolte soll es Ende September auch beim FC Bayern gegen Coach Carlo Ancelotti gegeben haben, der Ausgang ist bekannt. Ein vergleichbarer Fall? Nein, denn Ancelotti konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Was Czyborra hingegen beim ASC bisher geleistet und erreicht hat, übertrifft alle Erwartungen.

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Erstellt:
14. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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