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Rubrik: Sport

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Fürther dürfen bloß nicht wieder straucheln

Trainer Mike Büskens will seine Fürther Spieler zu... Foto: dpaTrainer Mike Büskens will seine Fürther Spieler zum Aufstieg antreiben. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa
Trainer Mike Büskens will seine Fürther Spieler zum Aufstieg antreiben. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa
Trainer Mike Büskens will seine Fürther Spieler zum Aufstieg antreiben. Foto: Daniel Karmann

München (dpa) - Der Ausrutscher von Aue ist vergessen - jetzt will sich Fußball-Zweitligist Greuther Fürth bloß nicht wieder im Saison-Endspurt durchreichen lassen.

Nach dem mageren 1:1 bei den Erzgebirglern am vergangenen Wochenende bibbern die langjährigen Aufstiegsträumer aus Mittelfranken wieder etwas mehr um den Sprung in die Bundesliga, der schon vorgezeichnet schien. Im Duell mit Energie Cottbus am Donnerstag ist ein Sieg Pflicht - damit nicht alles so endet wie schon so oft: Siebenmal verpasste der Club in den vergangenen zehn Jahren haarscharf den Sprung ins Oberhaus. Sechsmal endeten die Hoffnungen auf Platz fünf, einmal auf Rang vier.
«Du kriegst im Fußball nichts geschenkt. So wird es bis zum Ende sein», sagt Trainer Mike Büskens. Trotz des Ausrutschers sieht es weiter gut aus für die Spielvereinigung: Da sich die Verfolger aus Düsseldorf (54 Punkte) und St. Pauli (52) am Montag gegenseitig die Punkte stahlen, ist der Vorsprung von Spitzenreiter Eintracht Frankfurt (61) und Fürth (60) weiter ordentlich. Sechs Spieltage vor Schluss wird das Aufstiegsrennen immer heißer. «Wir wollen unseren großen Traum verwirklichen», sagt Büskens.
Hervorragend ist die Ausgangsposition für Eintracht Frankfurt, nur ein Jahr nach dem Abstieg stehen die Hessen unmittelbar vor dem direkten Wiederaufstieg. Angesichts eines machbaren Restprogramms mit dem Kontrahenten MSV Duisburg am Samstag und dem Tabellensechsten 1860 München als stärkstem Gegner (33. Spieltag) im Schlussspurt zweifelt kaum noch einer daran. «Wichtig ist, dass wir mit der Situation umgehen können», sagt Coach Armin Veh. Läuft weiter alles rund, könnten die Frankfurter womöglich schon am drittletzten Spieltag am 23. April bei Alemannia Aachen alles klar machen.
Viel wird davon abhängen, inwieweit der Dritte aus Düsseldorf (am Donnerstag bei Hansa Rostock) und der Vierte St. Pauli (am Samstag beim FSV Frankfurt) noch Boden gut machen können. «Wir sind auf der großen Party noch mitten dabei», meint Pauli-Verteidiger Fabian Boll.
Weiter im Rennen zumindest um den Relegationsplatz liegt auch der SC Paderborn: Mit 51 Punkten rangieren die Ostwestfalen knapp hinter den Hamburger Kiezkickern. Zuletzt aber holte der SC nur zwei Punkte aus vier Partien - am Sonntag reist Tabellennachbar 1860 München an. «Ich traue meiner Mannschaft noch eine Siegesserie zu. Wir sind mit dieser Saison noch nicht fertig», sagt Trainer Roger Schmidt.
Im Keller ist vor dem 29. Spieltag alles eng zusammengerückt. Nur drei Zähler liegen zwischen dem Tabellen-16. aus Karlsruhe und Schlusslicht Rostock. Dazwischen kämpft Alemannia Aachen ums sportliche Überleben und trennte sich zuletzt von Trainer Friedhelm Funkel. U 23-Coach Ralf Aussem soll den Ex-Bundesligisten nun in Liga zwei halten - nach nur drei Punkten aus den letzten acht Begegnungen. «Wir mussten etwas unternehmen», sagte Sportdirektor Erik Meijer. Aussems erste Bewährungsprobe ist am Sonntag beim FC Ingolstadt.

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