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Rubrik: Sport

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Dortmund gewinnt auf Schalke - Bayern 0:0 gegen Mainz

Bastian Schweinsteiger kam mit den Bayern in Münch... Foto: dpaBastian Schweinsteiger kam mit den Bayern in München nicht über ein 0:0 gegen Mainz hinaus. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa
Bastian Schweinsteiger kam mit den Bayern in München nicht über ein 0:0 gegen Mainz hinaus. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa
Bastian Schweinsteiger kam mit den Bayern in München nicht über ein 0:0 gegen Mainz hinaus. Foto: Andreas Gebert

Berlin (dpa) - Borussia Dortmund hat einen riesigen Schritt auf dem Weg zur achten deutschen Fußball-Meisterschaft gemacht. Der Titelverteidiger gewann das Derby beim FC Schalke 04 mit 2:1 (1:1) und vergrößerte den Vorsprung auf Verfolger FC Bayern München.

Der Rekordmeister kam nur zu einem 0:0 gegen den FSV Mainz 05 und geht mit einem Rückstand von acht Punkten in die drei abschließenden Saisonspiele. Damit kann der BVB am kommenden Samstag in der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach aus eigener Kraft mit einem Sieg die Meisterkrönung perfekt machen.
Auch im Abstiegskampf der Bundesliga bahnen sich die ersten Entscheidungen an. Der 1. FC Kaiserslautern steht nach dem 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg dicht vor dem dritten Gang in die Zweitklassigkeit. Hertha BSC verpasste durch das 3:3 (0:1) bei Bayer Leverkusen zwei Punkte für den Klassenverbleib. Dem Hamburger SV gelang mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Hannover 96 ein wichtiger Schritt. Der FC Augsburg gewann beim VfL Wolfsburg mit 2:1 (1:1).
Mit dem 25. Ligaspiel einer Saison ohne Niederlage in Serie stellten die Dortmunder eine neue Bestmarke auf und zogen an Leverkusen (24) vorbei. In einem hochklassigen Revierduell erwischten die Schalker den besseren Start und gingen durch Jefferson Farfan (9. Minute) in Führung. Die Dortmunder zeigten sich drei Tage nach dem 1:0 gegen die Bayern wenig geschockt, Lukasz Piszczek (17.) schaffte den schnellen Ausgleich. Nach einer verunglückten Abwehraktion des früheren BVB-Verteidigers Christoph Metzelder drückte Sebastian Kehl (64.) den Ball zum Siegtreffer über die Linie.
Schon vor der eigenen Partie hatte Bayern-Trainer Jupp Heynckes den Titel endgültig abgehakt. Statt eines letzten Aufbäumens zeigten die Münchner gegen Mainz eine uninspirierte Vorstellung und enttäuschten bei der müden Nullnummer. Der letzte Auftritt vor dem Champions-League-Halbfinale am Dienstag dürfte Real Madrid sicher keine Angst gemacht haben.
Auch im 14. Spiel der Rückrunde und der 21. Partie nacheinander gelang Kaiserslautern nicht der ersehnte Sieg. Die Nürnberger Daniel Didavi (43.) und Tomas Pekhart (73.) vergrößerten die Sorgen bei den Pfälzern. Sollte der 1. FC Köln am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach einen Punkt holen, wäre der dritte Abstieg von Lautern aus der Bundesliga perfekt.
Mit einem Kraftakt in Leverkusen schöpften die Berliner zumindest neue Hoffnung. Zwar gelang der Hertha auch im vierten Spiel nacheinander kein Sieg. Doch trotz eines 0:2-Rückstands durch André Schürrle (44.) und Stefan Kießling (51.) und einer Roten Karte für Lewan Kobiaschwili (65.) bewies das Team von Otto Rehhagel Moral. Pierre-Michel Lasogga (63.) und Tunay Torun (71./77.) drehten die Partie. Erneut Kießling (84.) verhinderte allerdings einen Erfolg der Berliner, die einen Zähler hinter Köln und dem Relegationsrang 16 liegen. Leverkusen, für die Simon Rolfes per Foulelfmeter an Hertha-Keeper Thomas Kraft (66.) scheiterte, bleibt auf Rang sechs.
Drei Tage nach dem bitteren 0:4 bei 1899 Hoffenheim zeigten sich die Hamburger stark verbessert und gingen durch Heung-Min Son (12.) früh in Führung. Zwar musste der HSV bis kurz vor Schluss zittern, sicherte sich zunächst aber fünf Punkte Vorsprung auf Köln.
Ein wichtiger Schritt im Ringen um den Klassenverbleib gelang Augsburg. Nach einem missratenen Befreiungsschlag von Alexander Madlung blockte Torsten Oehrl (13.) mit einem grotesken Pressschlag den Ball zum 1:0 ins Tor der Heimmannschaft. Patrick Helmes (27.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für Wolfsburg, Sebastian Langkamp (88.) glückte das viel umjubelte 2:1 für Augsburg. Die Schwaben bleiben als 15. mindestens bis zum Ende des 31. Spieltags auf einem Nichtabstiegsrang.

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