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Rubrik: Sport

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Paderborn

Harits Wandel: Schalke-Talent blüht nach schwerem Jahr auf

Amine Harit (h.) lässt sich von Salif Sané feiern....Amine Harit (h.) lässt sich von Salif Sané feiern. Foto: Friso Gentsch
Amine Harit (h.) lässt sich von Salif Sané feiern. Foto: Friso Gentsch
Amine Harit (h.) lässt sich von Salif Sané feiern. Foto: Friso Gentsch

Noch lange stand Amine Harit in den Katakomben der Paderborner Arena, scheute kein Mikrofon, gab strahlend und bereitwillig Auskunft.

«Ich spüre großes Vertrauen vom Trainer und freue mich, dass ich es jetzt mit Leistung zurückzahlen kann», sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem 5:1-Auswärtssieg des FC Schalke 04 beim Aufsteiger SC Paderborn.
Den Wandel vom scheuen und verschlossenen Profi der Vorsaison zum aufblühenden Ideengeber voller Lebensmut ist niemandem verborgen geblieben. Schon zwei Jahre nach seinem Wechsel nach Deutschland spricht Harit inzwischen sehr gut Deutsch. Zwei Tore (71. und 85. Minute) steuerte der marokkanische Nationalspieler zum höchsten Schalker Bundesliga-Auswärtssieg seit mehr als 42 Jahren (7:1 beim Karlsruher SC im April 1977) und dem Sprung auf Platz sechs bei. Harit zeigte Spielfreude, Laufstärke, Übersicht und Abschlussqualitäten. All das, was man schon lange von dem hochveranlagten Spieler erwartet hatte.
Doch nach den schrecklichen Erlebnissen des Vorjahres konnte Harit all das lange nicht zeigen. Im Juni 2018 hatte er in seiner Heimat einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein 28 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden war. Für den jungen Fußballer war es der «schlimmste Moment meines Lebens». Lange hatte er die Geschehnisse, in deren Zuge er zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden war, nicht richtig verarbeiten können.
Was sich verständlicherweise nachteilig auf seine Lebensfreude und die Berufsausübung auswirkte. «Ich glaube, wir können uns alle gar nicht vorstellen, was solche Erfahrungen für einen jungen Mann bedeuten», sagte Trainer David Wagner, der Harit seit seinem Amtsantritt im Sommer behutsam aufbaute, ihm Vertrauen schenkte und sein Selbstbewusstsein stärkte.
Überaus dankbar zahlt Harit dies nun mit Energie und Tatkraft zurück. «Das letzte Jahr war nicht einfach für mich», räumte er ein. «Ich arbeite hart, bin wieder frei im Kopf und spiele Fußball. So will ich gern weitermachen.» Nicht zuletzt deshalb plädiert Wagner dafür, das Vergangene nun ruhen zu lassen: «Es hilft ihm nicht, wenn man ihn immer daran erinnert, was er erlebt hat.»
Nicht nur der Neuanfang unter Wagner gab Harit, der auch mal das Training schwänzte und vorübergehend suspendiert war, neuen Antrieb. Es gab einen weiteren Schlüsselmoment in seinem Leben. «Die Geburt meiner Tochter Alijah Ende Mai hat mein Leben verändert. Sie gibt mir viel Kraft. Gleichzeitig trage ich nun eine sehr große Verantwortung für meine Familie. Dieser Verantwortung will und muss ich gerecht werden», verriet er auf der Schalker Homepage.
Er habe gelernt, sich wieder auf Fußball zu konzentrieren. Gleichwohl werde er «niemals vergessen, was passiert ist. Vor allem tut es mir von Herzen für die Hinterbliebenen des Opfers leid, ich werde sie immer in meinen Gedanken tragen.» Der Unfall sei ein Leben lang Teil ihrer und seiner Geschichte.
Auch Sportvorstand Jochen Schneider hat die positive Veränderung beim dribbelstarken Offensivakteur bemerkt, der sinnbildlich für den gesamten Aufschwung des Schalker Teams steht. «Amine zeigt schon seit dem 1. Juli eine gute Entwicklung. Der Trainer führt generell viele Einzelgespräche. Er spürt das Vertrauen.»

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