10.01.2018 Von Alan Smithee

Sport im Fitnesscenter - So können sich Einsteiger vor Sportverletzungen schützen

Sport im Winter - da bietet sich das Fitnesscenter an. Wer zum Jahreswechsel einen sportlichen Einstieg wagen möchte, lässt sich hier besser motivieren als beim Joggen bei Schnee, Glatteis, Matsch und Nässe. Ein gutes Fitnesscenter bietet für jeden etwas, vom Krafttraining bis zu Ausdauerübungen. Gerade Einsteiger verlangen sich allerdings oft zu viel ab und ziehen sich dabei schmerzhafte Verletzungen zu. Der Muskelkater wird wohl kaum einem Einsteiger ganz erspart werden. Die meisten Verletzungen im Fitnesscenter sind auf Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Überforderung zurückzuführen. Zu diesen Verletzungen zählen:

  • Prellungen
  • Zerrungen
  • Bänderrisse
  • Verstauchungen

Wirklich kritisch wird es, wenn Neueinsteiger Vorerkrankungen nicht ernst nehmen. Wer bereits an Erkrankungen der Wirbelsäulen, des Herz-Kreislauf-Systems oder Gelenkerkrankungen leidet, sollte ein Fitnesscenter mit physiotherapeutischen Angeboten wählen und sich vom Kraftsport fernhalten. Für jeden Einsteiger gilt: Langsam beginnen und systematisch die Leistungen steigern.

So gelingt der Fitness-Einstieg ohne Sportverletzungen

Jeder Mensch kann jederzeit mit dem Sport beginnen, wenn er es richtig angeht. Die Wahl des richtigen Fitnesscenters ist dafür nicht unerheblich. Folgende Punkte sollten dabei beachtet werden:

Bietet das Fitnesscenter genug Auswahl bei den Sportangeboten?

Stehen erfahrene Fachkräfte zur Anleitung an Geräten, beim Kraftsport oder für Gymnastik-Programme zur Verfügung?

Wird ein Probetraining für Neulinge angeboten?

Erfahren neue Kunden eine kompetente Beratung, die auch ihre derzeitige Fitness berücksichtigt?

Geht es dann los mit dem Training, sollte man es nicht überstürzen, indem man versucht mit den fortgeschrittenen Fitnessstudiogästen mitzuhalten. Im leichtesten Fall gibt es schmerzhafte Zerrungen und Überdehnungen. Im schlimmsten Fall fällt dem überambitionierten Sportler ein Gewicht auf den Fuß oder er stürzt mit dem Gewicht.

Muskeln, die jahrelang kaum gefordert wurden müssen systematisch und langsam aufgebaut werden. Am Anfang sind leichtere aber ausdauernde Übungen besser. Das eigene Limit sollte dabei regelmäßig erreicht, aber nicht überschritten werden. Bei kontinuierlichem Training kommt der Zeitpunkt, wo die Grenze gefahrlos überschritten und das nächste Ziel angestrebt werden kann.

Das sollte außerdem beim Training im Fitnessstudio beachtet werden:

Vor dem Krafttraining ist ein intensives Aufwärmen wichtig. Übungen an Geräten sollten in einem moderaten Tempo und niemals schnell und ruckartig vollzogen werden

Vorsicht gilt fernerhin Ratgebern zum super schnellen Muskelaufbau oder zu sofortigen Spitzenleistungen. Muskelaufbau braucht Zeit. Regelmäßiges Training ist besser als ungeduldige Überforderung.

Nach dem Training beugen sanfte Dehnübungen einem Muskelkater vor. Auch Wechselduschen und der Gang in die Sauna halten den Kreislauf fit.

Bei radikalen Diäten baut der Körper nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse ab und ist den sportlichen Anforderungen somit nicht mehr gewachsen. Verletzungen und Kreislauf-Zusammenbrüche können resultieren

Das hilft bei Sportverletzungen

Trotz Vorbeugung können Sportverletzungen entstehen. Selbst erfahrene Fitness-Sportler überfordern sich oder sind in einer schlechten Verfassung. Grundsätzlich gilt es bei allen Sportverletzungen oder starken Schmerzen beim Sport erst einmal eine Trainingspause einzulegen. Verschlimmern sich Muskel- und Gelenkschmerzen sollte die Ursache unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden.

Bei Prellungen und Zerrungen helfen Kühlumschläge, Druckbandagen und eine Pause bis zum Abklingen der Beschwerden.

Helfen können außerdem Wirkstoff- und Wärmepflaster, Kühlpads und Schmerzgele, wie sie in der der Apotheke erhältlich sind.

Sind Beine oder Füße betroffen, sollten die Beine hoch gelagert werden.

Beim Muskelkater gilt es ebenfalls eine Pause zu machen, bis alle Symptome abgeklungen sind. Unterstützen können leichte Schmerzmittel, warme, nicht heiße Entspannungsbäder, Massageduschen, Gels und Salben.

Die gute Nachricht: Sport im Fitnesscenter ist weitaus ungefährlicher als viele andere Sportarten.

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Erstellt:
10. Januar 2018, 10:05 Uhr
Lesedauer:
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