Feste wie das Scheibenschießen in Nienburg fallen in diesem Jahr wegen der Corona-Krise flach. Foto: Stüben (Archiv)

Feste wie das Scheibenschießen in Nienburg fallen in diesem Jahr wegen der Corona-Krise flach. Foto: Stüben (Archiv)

Nienburg 03.04.2020 Von Kristina Stecklein

Stadt Nienburg sagt Scheibenschießen ab

Wegen Corona: Auch Spargelfest und Jubiläumsfeier vom Kulturwerk von Absagen betroffen

Wie die Stadt Nienburg am Freitagmittag mitteilt, werden die geplanten Feste der kommenden Monate abgesagt.

Dazu schreibt Antonia Kleinert, Pressesprecherin der Stadt: „Das Nienburger Kulturwerk, das Museum Nienburg und die Stadt Nienburg, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, haben sich gemeinsam dazu entschlossen, die anstehenden größeren Veranstaltungen aufgrund der aktuellen und nicht einschätzbaren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abzusagen.“

Bei den betroffenen Festen handelt es sich um das Spargelfest im Museumsgarten sowie die Jubiläumsfeier des Nienburger Kulturwerks, beide sollten am 17. Mai stattfinden. Damit verbunden darf auch der verkaufsoffene Sonntag am 17. Mai nicht durchgeführt werden.

Auch das Schiebenschießen, das für den 26. Juni bis zum 1. Juli geplant war, muss ausfallen. „Ob es für das Scheibenschießen eine Ersatzveranstaltung, eventuell auch in einem anderen kleineren Format, geben kann und wird, wird zu gegebener Zeit mit der Blauen Garde besprochen werden“, so Kleinert weiter.

„Jubiläen und althergebrachte Traditionsfeste absagen zu müssen, fällt schwer und tut weh“, beteuert sie. Je länger persönliche Kontakte und auch private und sonstige Zusammenkünfte zurückgestellt werden müssten, desto größer sei der Wunsch nach Gemeinschaftserlebnissen.

„Leider geben die aktuellen Zahlen zu Infektionsfällen und Todesfällen im Bundegebiet jedoch keinen Anlass zum Feiern. Die Verantwortlichen verbinden daher die Absage der Veranstaltungen mit dem ausdrücklichen Appell, sich an die Kontaktverbote und Abstandsregeln zu halten. Es bleibt die Hoffnung, möglichst bald mit – vielen Gesundgebliebenen und Gesundgewordenen – wieder feiern zu können“, heißt es seitens der Stadt. Dafür könne jeder jetzt seinen solidarischen Beitrag leisten und Abstand halten.

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Erstellt:
3. April 2020, 13:18 Uhr
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