Manon Garms DH

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11.07.2016 Von Manon Garms

Stadt bittet Eltern um Verständnis

Von Manon Garms

Eine eigentlich sehr schöne Entwicklung bereitet der Nienburger Politik und Verwaltung derzeit Sorgen: Es gibt wieder mehr Kinder in der Stadt, für die allerdings die entsprechenden Krippen- und Kindergartenplätze fehlen. Obwohl die nicht städtischen Träger wie Kirche, CJD und Lebenshilfe um einige Plätze aufstocken, reicht das bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Deshalb sieht die Stadt sich gezwungen, zusätzlich eine mobile Kita – sprich Container – einzurichten. Die Wahl der Stadtverwaltung ist auf das Parkplatzgelände der Sportanlagen in der Mußriede gefallen. Wann es dort losgehen soll und wie genau die mobile Einrichtung aussehen wird, steht noch nicht fest.

Michael Brede, Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Liegenschaftsbetrieb, versichert jedoch, dass es für die Nutzer der Sportanlagen keine Einschränkungen geben soll. „Wir werden den Bereich nutzen, wo auch jetzt schon wenig geparkt wird.“ Auch Befürchtungen, dass die Bäume auf dem Parkplatzgelände gefällt werden müssen, versucht Brede aus dem Weg zu räumen: „Ziel ist, dort möglichst keine Bäume wegzunehmen.“

Einige Eltern haben unterdessen ganz andere Sorgen. Sie müssen für die Zeit, in der die mobile Einrichtung noch nicht steht, andere Möglichkeiten für die Betreuung ihrer Kinder finden. „Wir hoffen, dass die Eltern Verständnis haben“, sagt Ingrid Dreyer, Leiterin des Sachgebietes Kinder, Jugend und Schule. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die Oma und Opa in der Nähe haben.

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Erstellt:
11. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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