Nienburg 12.06.2019 Von Die Harke

Stadt ernennt „Botschafter der Erinnerung“

48 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen nahmen an der diesjährigen Gedenkstättenfahrt des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises im Mai teil. Dabei beschäftigten sie sich mit der Geschichte der Judenverfolgung und des Holocaust und setzten sich mit Rassismus und Antisemitismus heute auseinander. Wie schon in den vergangenen Jahren nimmt die Stadt Nienburg das Engagement zum Anlass, den Jugendlichen eine Auszeichnung zu verleihen. Am 14. Juni sollen sie symbolisch zu Nienburgs „Botschafterinnen und Botschaftern der Erinnerung“ ernannt werden. An jenem Tag vor 79 Jahren, am 14. Juni 1940, waren die ersten Deportationszüge mit Häftlingen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz eingetroffen. Bei der Veranstaltung im Vestibül des Rathauses werden die Organisatoren der Gedenkstättenfahrt, Torsten Rötschke vom Landkreis Nienburg und Pastor Marco Voigt (Kirchengemeinde Sankt Martin), über Vorbereitung und Durchführung berichten. Auch die Schülerinnen und Schüler kommen zu Wort. Bürgermeister Henning Onkes wird die Ernennungsurkunden überreichen.

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Erstellt:
12. Juni 2019, 02:34 Uhr
Lesedauer:
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