Zahlreiche Einschränkungen sind seit Beginn der Pandemie an der Tagesordnung. Foto: Stadt Nienburg

Zahlreiche Einschränkungen sind seit Beginn der Pandemie an der Tagesordnung. Foto: Stadt Nienburg

Nienburg 22.05.2021 Von Die Harke

Stadt- und Kreisarchiv Nienburg sammelt Corona-Erlebnisse

Zur Dokumentation der Pandemie

Das Nienburger Stadt- und Kreisarchiv möchte die „Corona-Zeit“ dokumentieren und bittet Bürgerinnen und Bürger dabei um Mithilfe.

„Die Corona-Pandemie hat die Welt erschüttert, die Auswirkungen sind tiefgreifend. Solch eine Krise hat es seit der Nachkriegszeit nicht mehr gegeben. Vieles, was früher ‚normal‘ war, ist nun nicht mehr möglich, so das Archiv in einer. Alle in Nienburg können mithelfen, die historischen Quellen für morgen zusammenzutragen“, lädt Archivarin Patricia Berger ein.

Gesucht werden Fotos, Dokumente oder auch Objekte, die das veränderte Leben hier vor Ort und die Auswirkungen der Corona-Krise in der Stadt deutlich machen, die den neuen Alltag, das Familienleben, Arbeitssituation, Konsum- oder Freizeitverhalten zeigen. Es soll eine gemeinschaftliche Sammlung der Corona-Zeit entstehen, um die lokale Perspektive auf die Krise festzuhalten. Wie ist es für die Schülerinnen und Schüler im Homeschooling, und wie gestaltet sich das Arbeiten im Home-Office? Wie erleben die Älteren ihren Alltag? Wie ist die Situation der Gewerbetreibenden, der Cafés und Restaurants?

Denkbar sind Tagebucheinträge, kleine Zeichnungen, Fotos, ob vom leeren Supermarktregal, dem eigenen Klopapiervorrat oder andere Motive, Erfahrungsberichte, Informationsflyer, Plakate, Video-, Audio- oder Textbeiträge, Gedichte und ähnliches.

Wichtige Quelle für Auswertung

„Die Sammlung, die auf diesem Wege entsteht, wird eine wichtige Quelle sein, um später diese schwere Zeit auswerten zu können und zu dokumentieren, wie sich das Leben in Nienburg in der Corona-Krise gestaltet hat. Nach Eindämmung der Pandemie sollen die eingegangenen Materialien in einer Dokumentation der Öffentlichkeit präsentiert werden“, schreibt Berger.

Wer etwas zur Corona-Dokumentation beitragen möchte, sollte das Material an das Stadt- und Kreisarchiv Nienburg senden, per E-Mail: stadtarchiv@nienburg.de oder auf dem Postweg: Verdener Straße 24 in Nienburg.

Das Archiv weist darauf hin, dass mit der Abgabe der Unterlagen ein Schenkungsvertrag verbunden ist, in dem die dauerhafte Überlassung sowie die Nutzungsrechte zu der Abgabe festgehalten werden. Ein entsprechender Vordruck zum Ausfüllen oder Ausdrucken ist im Internet zu finden oder wird nach Anfrage unter Telefon (0 50 21) 8 72 35 bereitgestellt.

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Erstellt:
22. Mai 2021, 19:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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