28.04.2013

Stadt verleiht Kunstpreis „ars loci 2013“

Erster Preisträger wird der Bremer Holzbildhauer Reinhard Osiander

Nienburg. Zum ersten Mal verlieh die Stadt Nienburg in diesem Jahr den Kunstpreis „ars loci“ anlässlich der kürzlich stattgefundenen Groß-Ausstellung „ars loci 2013“. Eine unabhängige Jury hatte den Preisträger aus dem Kreise der ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern erkoren. Laudator Prof. Dr. Peter Rautmann (Hannover) würdigte die Arbeiten Reinhard Osianders, der mit seinen zumeist großformatigen wie aussagestarken Skulpturen im Nienburger Rathaus sowie in der benachbarten Kirche St. Martin überzeugte. Osiander aus einer qualitätvollen Gemeinschaftsausstellung, die von Kuratorin Nicole Giese (Syke) mit sechs professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt wurde, auszuwählen, hatte sich die Jury nicht leicht gemacht. Letztlich fiel die Entscheidung durch Tonka Angheloff (Neuhoff-Fricke Stiftung, Nienburg), Inga Janßen (Kunstmuseums Celle mit Sammlung Robert Simon), dem Künstler Pablo Hirndorf (Warpe) sowie Professor Rautmann aber einhellig. Aus den Händen von Bürgermeister Henning Onkes nahm der glückliche Preisträger am letzten Ausstellungstag den mit 1500 Euro dotierten Preis unter dem Beifall zahlreicher Kunstinteressierter in Form einer Urkunde entgegen. In zwei Jahren gibt es die nächste Ausstellung „ars loci 2015“ mit finanzieller Unterstützung durch die Neuhoff-Fricke Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst. DH

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Erstellt:
28. April 2013, 00:00 Uhr
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