Von links: Marcin Binieda, Peter Wesemann, Sabine Hartung, Klemens Becker, Gerd Schlieker, Frank Podehl, Tobias Alsmeyer und Patrick Bauch. Foto: WG

Von links: Marcin Binieda, Peter Wesemann, Sabine Hartung, Klemens Becker, Gerd Schlieker, Frank Podehl, Tobias Alsmeyer und Patrick Bauch. Foto: WG

Nienburg 09.09.2021 Von Die Harke

Standortsuche für die Nienburger Nordertorschule: Wählergemeinschaft gegen C-Platz

Nienburger WG besucht den ASC

Kürzlich trafen sich Vertreter der Wählergemeinschaft Nienburg auf Einladung des 1. Vorsitzenden des ASC Nienburg, Marcin Binieda, auf der Sportanlage in der Mußriede. Grund des „Hilferufes“ sei der politisch teilweise in Erwägung gezogene Neubau der Nordertorschule und eventuell der Kita „Kleeblatt“ auf dem C-Platz an der Sportanlage Mußriede gewesen, schreibt die WG in einer Pressemitteilung.

Marcin Binieda und der 2. Vorsitzende Patrick Bauch stellten der WG sowohl die Struktur der Sparte Fußball als auch die der gesamten Sportanlage vor. Zur Sprache kamen sowohl die unterschiedlichen Nutzungsbedingungen gemäß Vertrag mit der Stadt Nienburg als auch die teilweise vorhandenen Schwierigkeiten der gemeinsamen Nutzung mit den Fußballern vom SV Inter Komata. Dies werde besonders erschwert durch unterschiedliche Eigentumsverhältnisse – städtisch oder ASC – in der Gesamtanlage.

14 Mannschaften möchten in der Woche trainieren

Sportlich sind auf der Sportanlage „Mußriede“ 13 Mannschaften vom ASC und die 1. Herrenmannschaft vom SV Inter Komata beheimatet. „Für den Spielbetrieb sind die drei Fußballplätze zwingend notwendig“, so der 1.Vorsitzende Binieda. Nur der C-Platz (Ascheplatz) kann in der „kalten“ Jahreszeit, zumindest von den Herrenmannschaften und der Frauenmannschaft, zum Training genutzt werden. Die beiden Rasenplätze werden zwischen Dezember und Februar auf die zweite Hälfte der Saison vorbereitet, damit sie nicht zu „Bolzplätzen verwahrlosen“.

14 Mannschaften möchten in der Woche trainieren und am Wochenende Punktspiele bestreiten. Gerd Schlieker (WG) sagt dazu: „Als erfahrener Spieler und Übungsleiter kann ich der Aussage von Herrn Binieda nur zustimmen, dass ein Erhalt des dritten Fußballplatzes zwingend notwendig ist.“

„Um gerade auch der Jugend die Möglichkeit zu geben, ihren Sport auszuführen, wird sich die Wählergemeinschaft Nienburg dafür stark machen, bei der Standortsuche der Nordertorschule auf den C-Platz möglichst zu verzichten“, so der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft Frank Podehl abschließend.

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Erstellt:
9. September 2021, 12:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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