Immer wieder hatten die Feuerwehren im Flecken Steyerberg in den vergangenen Jahren mit den Folgen von Starkregen zu tun. Foto: Glauer

Immer wieder hatten die Feuerwehren im Flecken Steyerberg in den vergangenen Jahren mit den Folgen von Starkregen zu tun. Foto: Glauer

Flecken Steyerberg 16.06.2021 Von Die Harke

Starkregen in Steyerberg: Übersichtskarten anschauen

Veranstaltung am Steyerberger Klimabüro am 16. Juni / Ortsbegehungen geplant

Nächster Schritt im Projekt „Starkregenvorsorge“ im Flecken Steyerberg: Am heutigen Mittwoch, 16. Juni, sollen vorbereitete Übersichtskarten zu identifizierten Risikogebieten vorgestellt werden. Auch Begehungen in den Ortsteilen Steyerberg, Deblinghausen und Wellie sind vorgesehen.

Im Februar war das Pilotprojekt „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“ für den Flecken Steyerberg als eine von zwei ausgewählten Modellkommunen gestartet. Auf der Basis von vorangegangenen Wetteranalysen und Mitteilungen von Bürgern sind zwischenzeitlich von der Umweltaktion Niedersachsen (UAN), einer Tochtergesellschaft des Städte- und Gemeindebundes, detaillierte Risiko- und Übersichtskarten erstellt worden.

Karten veranschaulichen Risikogebiete

Diese sollen am Mittwoch, 16. Juni, in der Zeit von 15 bis 16.15 Uhr in einer Infoveranstaltung am Klimabüro in der Steyerberger Kirchstraße allen Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Veranstalter sind der Flecken Steyerberg und die UAN. „Fließrichtungen und Wassermengen konnten genau eingezeichnet werden und veranschaulichen so die entstandenen Risikogebiete“, heißt es von der Steyerberger Gemeindeverwaltung mnit Blick auf das Kartenmaterial.

Nach einem Austausch über die erarbeiteten Erkenntnisse soll es anschließend mit einer Ortsbegehung in den Ortsteilen Steyerberg, Deblinghausen und Wellie weitergehen.

Problemlösungen mit Bürgern entwickeln

Bürgermeister Heinz-Jürgen Weber und Projektleiter Frank Siedenberg, voraussichtlich unterstützt durch die jeweilige Ortsbürgermeisterin oder Ortsbürgermeister, begleiten die Tour gemeinsam mit Fachleuten der UAN und der Arbeitsgruppe „Starkregen“. An diversen Standorten, die sich als Risikogebiet herausgestellt haben, sollen vor Ort zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern weitere Details veranschaulicht und Problemlösungen erarbeitet werden.

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Erstellt:
16. Juni 2021, 14:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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