23.12.2012

Statt Pizza, Pommes oder „Pringles“

Ab Januar können die Schülerinnen und Schüler der ASS an drei Tagen in der Caféteria essen

Nienburg (DH). „Das schmeckt ja wie bei meiner Mutter!“, „Prima!“ oder „Total lecker!“. Diese eher ungewöhnlichen Aussagen über Kantinenessen stammen von Schülerinnen und Schülern, die in der Caféteria der Albert-Schweitzer-Schule erste Testessen für die zukünftige Mittagsverpflegung eingenommen hatten.

Vom 10. bis 12. Dezember wurde ein begrenzter Probebetrieb der Mittagsverpflegung aufgenommen und die jungen Gastrokritiker waren mit den angebotenen Speisen durchweg sehr zufrieden.

An der Albert-Schweitzer-Schule wird es ab Januar 2013 eine regelmäßige Mittagsverpflegung geben, denn seit der Einführung des Abiturs nach der 12. Klasse findet an allen Gymnasien vermehrt Nachmittagsunterricht statt. Den Schülerinnen und Schülern soll über Mittag ein attraktives Verpflegungsangebot in der Schule gemacht werden, das einerseits billiger, andererseits aber auch gesünder als die üblichen Fast-Food-Angebote in der Innenstadt ist.

Dass die Konkurrenz groß ist, wissen alle an der Planung Beteiligten, denn die Versuchung für die Kinder und Jugendlichen ist natürlich enorm, das Essensgeld für Pommes, Pizza oder „Pringles“ auszugeben. Trotzdem meldeten sich ca. 60 Schülerinnen und Schüler in der dreitägigen Testphase zum Essen an und wurden nicht enttäuscht: Das Tagesangebot umfasste je zwei Gerichte, eines davon vegetarisch, je einen Beilagensalat und einen Nachtisch.

Die Speisen wurden von der Firma „Menü Tieltscher“ geliefert und pünktlich zur 6. Stunde in Dampfkonvektomaten zubereitet. Für die Zubereitung der Frischekomponenten wie auch für die Ausgabe der Speisen konnte eine kompetente Küchenkraft gewonnen werden.

In der Anfangsphase werden vom Sekretariat noch Essensmarken verkauft. In absehbarer Zeit soll jedoch ein unkompliziertes bargeldloses Bezahlsystem mit einer aufladbaren Chipkarte eingeführt werden. „Dies soll sicherstellen, das gesundes Essen auf dem Teller landet und das Essensgeld, das die Eltern ihrem Nachwuchs geben, zweckgebunden verwendet wird“, erklärt Andrea Schule in den Bäumen, Mitglied der Planungsgruppe Mittagsverpflegung an der ASS.

Ab Januar wird dann von Montag bis Mittwoch eine regelmäßige Mittagsverpflegung angeboten, denn an diesen Tagen finden die meisten Nachmittagsveranstaltungen in der Schule statt. Die Menüs werden zwischen 2,40 Euro (vegetarisch) und 2,90 Euro (für Fleischliebhaber) kosten. Die Essensmarken haben nach der positiven Resonanz des Testbetriebs bereits reißenden Absatz gefunden. „Man will das Essen eben auch mal ausprobieren, wo doch die anderen gesagt haben, dass das gut schmeckt“, so Sarah (15) beim Kartenkauf. Und Daniel (17) erklärte: „Ich habe schon an zwei Essen teilgenommen. Lecker war das Hähnchen und satt geworden bin ich auch.“

Das Angebot für die erste Woche im Januar ist abwechslungsreich: Neben Boeuf Stroganoff mit Champignons, Bandnudeln mit Hühnergeschnetzeltem und Paprika-Karotten-Gemüse oder Alaska Seelachs mit Möhren und Brokkoli gibt es auch entsprechende vegetarische Gerichte wie Rigatoni California oder Pfannkuchen mit Apfelfüllung und Rosinen. Obst, Obstsalate, grüne Salate und Desserts gehören ebenfalls zu den Menüs.

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Erstellt:
23. Dezember 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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