Die Oberschule beteiligt sich an einem bundesweiten Projekt und bekam jetzt als Zeichen der Zusammenarbeit ein Schild, das die Selbstverpflichtung der OBS dokumentiert, bei Mobbing und Gewalt wachsam zu sein und zu bleiben. OBS Steimbke

Die Oberschule beteiligt sich an einem bundesweiten Projekt und bekam jetzt als Zeichen der Zusammenarbeit ein Schild, das die Selbstverpflichtung der OBS dokumentiert, bei Mobbing und Gewalt wachsam zu sein und zu bleiben. OBS Steimbke

Steimbke 20.06.2019 Von Die Harke

Steimbke ist Niedersachsens Vorreiter

„Wachsam bei Mobbing & Gewalt in der Schule“: Oberschule nimmt am bundesweiten Projekt teil

Als erste Schule aus Niedersachsen beteiligt sich die Oberschule Steimbke am deutschlandweiten Programm „Wachsame Schule“ der Werner-Bonhoff-Stiftung. Das hat Rektorin Ulrike Karsch jetzt mitgeteilt. Die OBS hat nach eigenen Angaben im August 2018 mit dem Programm begonnen. Ziel ist, die Reaktion auf Mobbing und Gewalt zu optimieren. Die Prävention gehöre schon lange zum Schulprogramm. Mit dem Programm „Wachsame Schule“ gehe sie nun einen Schritt weiter.

Initiator in Steimbke für die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Werner-Bonhoff-Stiftung ist mit Christian Meier der Didaktische Leiter. „Im Laufe der Teilnahme am Programm hat die Oberschule Steimbke unter anderem ihre interne Zuständigkeit neu organisiert, festgelegt, wann und wie sie bei Mobbing eingreift, wie sie Angriffe und weitere Schritte dokumentiert und die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen nachhält“, informiert Karsch. Es wurde ein sogenanntes Mobbing-Interventionsteam gebildet, an das sich die Mädchen und Jungen bei entstehenden Problemen wenden können.

Neben den Schülerscouts, der Beratungslehrerin, der SV-Lehrerin, der Sozialpädagogin sowie der Bundesfreiwilligendienstlerin kümmere sich zusätzlich jede Lehrkraft grundsätzlich um die Probleme der Schülerinnen und Schüler, schreibt die Schulleiterin weiter. Die Stiftung unterstützte und begleitete die OBS Steimbke bei den einzelnen Schritten in diesem Prozess und stehe ihr auch zukünftig beratend zur Seite.

Kürzlich fand eine feierliche Übergabe eines Schildes zur Beteiligung am Programm durch Vertreterinnen der Werner-Bohnhoff-Stiftung im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann, Steimbkes Bürgermeister Friedrich Leseberg und Sandra Schulz vom Schulamt Nienburg statt. Es stelle nicht nur ein sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit dar, sondern enthalte auch eine Selbstverpflichtung der Schule, bei Mobbing und Gewalt, wachsam zu sein und zu bleiben.

Karsch berichtete bei der Übergabe in ihrer Rede, dass alle ein gutes Miteinander in der Schule wollen, wie es auch im Leitbild verankert ist: „Jeder geht hier in Ruhe zur Schule, um nach seinen Fähigkeiten einen guten Abschluss zu erreichen! Für diesen respektvollen Umgang miteinander haben wir in der Schulinspektion mit 100 Prozent die beste Bewertung bekommen.“

Sie betonte weiter, dass alle immer wieder daran arbeiten müssten, dass diese gute Gemeinschaft und das Vertrauen in der Schüler- und Elternschaft erhalten bliebe. „Wir nehmen unsere Handlungspflichten sehr ernst und sind bei Mobbing und Gewalt besonders aufmerksam und werden sofort tätig“.

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Erstellt:
20. Juni 2019, 05:49 Uhr
Lesedauer:
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