Sie vertraten Deutschland: das Steimbker Team mit Heiko Harries, Mario Kleipsties, Petra Kleipsties, Stefan Hillebrecht und Tonja Altmann (von links). Kleipsties

Sie vertraten Deutschland: das Steimbker Team mit Heiko Harries, Mario Kleipsties, Petra Kleipsties, Stefan Hillebrecht und Tonja Altmann (von links). Kleipsties

Schießen 20.09.2019 Von Die Harke, Von Stefan Schwiersch

Steimbker starten für Deutschland

Die Schießsport-WM für Seniorinnen und Senioren fand in Suhl statt

Suhl. Mit dem internationalen Wettkampf „World Masters Shooting Sport Championship“ bieten der Deutsche Schützenbund und der ISSF (International Shooting Sport Federation) Sportlern (älter als 45 Jahre) die Möglichkeit, sich international auf Top-Niveau zu messen. Der Fokus steht dabei auf einem professionellen Schießsport-Wettbewerb im internationalen Umfeld.

Dem Alterslimit sind dabei nach oben keine Grenzen gesetzt. 32 Nationen waren in diesem Jahr in Suhl am Start, darunter auch vier Schützen vom SV BE Steimbke. In den Alterskategorien Senioren 1 (45 bis 54 Jahre) wurden im olympischen Programm Weltmeistertitel vergeben. Dies geschieht zum ersten Mal in der Historie der ISSF. Vier Steimbker Schützen nahmen in dieser Altersklasse in der Disziplin 50m-Rifle Prone (KK-Liegendkampf) teil. Für die Klasse Seniorinnen 1 ging Tonja Altmann an den Start und sicherte sich mit einem Ergebnis von 605,1 Ringen einen hervorragenden fünften Platz. Petra Kleipsties konnte leider verletzungsbedingt nicht antreten, stellte sich aber als Coach für die vier zur Verfügung.

Bei den Senioren 1 starteten Heiko Harries, Mario Kleipsties und Stefan Hillebrecht. Harries belegte mit 612,6 Ringen einen tollen 18. Platz. Kleipsties reihte sich mit 611,8 Ringen hinter ihm auf Rang 19 ein. Stefan Hillebrecht belegte mit 605,0 Ringen Platz 24. Die Wetterbedingungen waren für die Steimbker Schützen etwas ungewöhnlich. Die geplante Startzeit wurde um eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Grund war der Nebel. Man konnte die in 50 Meter Entfernung stehende Scheibe so gut wie nicht erkennen. Der Nebel wurde dann vom aufkommenden Wind vertrieben, was für die Sicht sehr gut war, aber das Treffen nicht leichter machte. „Es war ein schwieriges Schießen bei solchen Bedingungen.

Zuhause trainieren wir auf einem geschlossenen Stand. Somit haben wir solche Probleme nicht. Es hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Mit diesen Ergebnissen können wir sehr zufrieden sein. Für uns war es eine Ehre, für unseren Verein und für Deutschland starten zu dürfen. Wir hoffen, es wird für uns wieder mal eine Möglichkeit geben, um an einer WM teilzunehmen.“ meinte Teamleiter Mario Keipsties. Die Steimbker blicken stolz auf ihre Teilnahme zurück, da sie als Nicht-Kaderschützen und ohne professionellen Trainer an solch einer Veranstaltung teilnehmen durften.

Ein kleiner Teil der Schießsportanlage, der Zuschauermonitor zeigt die Ergebnisse an.Fotos: Kleipsties Kleipsties

Ein kleiner Teil der Schießsportanlage, der Zuschauermonitor zeigt die Ergebnisse an.Fotos: Kleipsties Kleipsties

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Erstellt:
20. September 2019, 05:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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