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Marklohe 21.11.2019 Von Matthias Brosch

Steuererhöhung in Sicht

Guten Tag!

Die Samtgemeinde Marklohe hat große Investitionen vor sich: Breitbandausbau, neues Feuerwehrhaus oder die Dauerlast der Kinderbetreuung seien als Beispiele genannt. Das wurde in dieser Woche in den Sitzungen der Räte der Mitgliedsgemeinden Marklohe und Balge deutlich.

Kämmerin Sabine Hey stellte den Gemeinderäten ihren jeweiligen Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2020 vor. Kommende Woche folgt das Zahlenwerk noch für Wietzen. Und sie kam und wird nicht darum herumkommen, darauf hinweisen zu müssen, dass trotz momentan guter Jahresabschlüsse eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern demnächst Thema der Tagesordnung sein wird.

Für die ehrenamtlichen Frauen und Männer, die in ihrer Rolle als Kommunalpolitiker darüber zu entscheiden haben, ist dies unangenehm. Zumal der Handlungsbedarf nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. „Wir haben Vollbeschäftigung und schaffen einen ausgeglichenen Haushalt. Warum gelingt es uns in diesen Zeiten nicht, Geld zurückzulegen? Stattdessen geht es mit der Neuverschuldung weiter, ohne dass wir außerhalb unserer Pflichtausgaben investieren.

Tun wir das wiederum nicht, würde unsere Gemeinde und Samtgemeinde an Attraktivität verlieren“, sagte ein Ratsherr. Sein Unverständnis wurde deutlich, dass die derzeit komfortable Situation nicht bei der Basis ankomme und vermutlich nur dem Bund helfe.

Die letzten Steuererhöhungen in Balge, Marklohe und Wietzen liegen schon ein paar Jahre zurück. Die nächste Anpassung scheint indes aktuell unausweichlich.

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Erstellt:
21. November 2019, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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