Steyerbergs Klimaexperten: Sabine Schröder, Heinz-Jürgen Weber und Frank Siedenberg (von links). Foto: Flecken Steyerberg

Steyerbergs Klimaexperten: Sabine Schröder, Heinz-Jürgen Weber und Frank Siedenberg (von links). Foto: Flecken Steyerberg

Steyerberg 28.01.2020 Von Die Harke

Steyerberg ist Energie-Kommune des Monats

Flecken wurde am Montag ausgezeichnet

Der Flecken Steyerberg ist wegen seiner Bemühungen in Sachen Klimaschutz erneut ausgezeichnet worden: Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit Sitz in Berlin hat den Flecken am Montag als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet.

„Die Vielzahl an Erneuerbare-Energien-Projekten sowie die Nutzung verschiedenster Technologien im Flecken Steyerberg ist beeindruckend. Die Auszeichnung zur lag deshalb für uns auf der Hand“, sagt Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE.

Bürgerwindenergieanlagen, E-Mobilitätskonzept sowie die Genossenschaft „BürgerEnergie Steyerberg Fernwärme“: Dass die Beteiligung der etwa 5.200 Einwohner für die erfolgreiche Umsetzung des Masterplans in der Gemeinde großgeschrieben werde, sei offensichtlich, heißt es in der Pressemitteilung der AEE weiter.

Das mehr als 25 Kilometer lange Fernwärmenetz, dessen Bau unmittelbar bevorsteht, ist nur ein Puzzleteil von vielen, die im Flecken Steyerberg für eine grüne Energieerzeugung sorgen. Verschiedene Nahwärmenetze, betrieben durch Biogas, sind bereits installiert. Auch im Mobilitätssektor sind einige Projekte umgesetzt worden, unter anderem verfügt die Verwaltung über zwei E-Fahrzeuge.

„Wichtig ist zu sehen, wie auch eine kleine Kommune Projekte anstoßen kann, Ideen entwickelt und Akteure begeistert“, sagt Klimamanagerin Sabine Schröder über ihre Arbeit im Flecken Steyerberg. Als kleinste von bundesweit 41 Masterplan-Kommunen seien die Projekte für die Bürger im Alltag unmittelbar erlebbar und zeigen vor Ort, wie sich Erneuerbare Energien mit sozialen Themen verbinden lassen.

Ende Juni 2020 wird der Masterplan auslaufen, aber auch über diesen Zeitraum hinweg haben die Steyerberger noch viele Pläne, die es in der 100-Prozent-Erneuerbare Energien-Region umzusetzen gilt. Als Beispiel wird das geplante Bildungszentrum für Nachhaltigkeit in Deblinghausen genannt.

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Erstellt:
28. Januar 2020, 10:56 Uhr
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