Den Ball im Fokus: Marklohes Felix Meyer (links) und Rehburgs Martin Bauerschäfer haben die gleichen Absichten. Schmidt

Den Ball im Fokus: Marklohes Felix Meyer (links) und Rehburgs Martin Bauerschäfer haben die gleichen Absichten. Schmidt

Fußball 05.03.2017 Von Die Harke

Stöckse mit nächstem Big Point

Fußball-Kreisliga: Der SV GW bezwingt auch das Topteam aus Leese mit 1:0 / Marklohe und der ASC spielen nur remis

Mit dem 19. Spieltag wurde das neue Fußballjahr in der Kreisliga eingeläutet. Während der [DATENBANK=959]SC Marklohe[/DATENBANK] (0:0 in Rehburg) und der [DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK] (1:1 gegen die JG Oyle) nur jeweils einen Punkt holten, verlor der [DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] in [DATENBANK=157]Stöckse[/DATENBANK]. Das Spiel in Estorf (gegen Inter Komata) fiel witterungsbedingt aus.

SV GW Stöckse 1 TuS Leese 0

Trotz klarer Rollenverteilung besiegt Stöckse auch die nächste Spitzenmannschaft. Beide Teams passten sich am Anfang an die schlechten Platzverhältnisse an. Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurde es. Winterneuzugang Sedat Baydak erzielte kurz vor der Pause das 1:0. Leese kam dann sehr druckvoll aus der Kabine, verpasste es aber, sich klare Chancen zu erspielen. In der Schlussphase hielt Stöckse wieder gut dagegen: Dennis Schierholz verpasste die Vorentscheidung. Da die Leeser ihre leichte Feldüberlegenheit nicht in einen Treffer ummünzen konnten, blieb es bei dem wichtigen Heimerfolg der Stöckser.

SV GW Stöckse: Bremer – Hoffmann, Groß (70. Fiedler), S. Baydak, Schierholz, P. Bobek, H. Dauel, Ali Soliman Shahin (81. C. Dauel), Kaymaz, Wagner (70. Kuhlmann), C. Bobek. TuS Leese: Nortmeier – Hunfeld, Kelkenberg, Rathmann, Harmening, Stahlhut (46. Meier), Wagner, Meinking, Meyer (46. Baciulis), Yavuz (80. Houra), Hockemeyer. Tor: 1:0 (35.) Sedat Baydak.

[DATENBANK=38]TSV Eystrup[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=2525]SC Hassbergen[/DATENBANK] 3

Beide Teams begeisterten in der ersten Halbzeit mit Einsatz, Kampfgeist und zahlreichen Torchancen. So war es nicht verwunderlich, dass bereits nach zwei Minuten der erste Torjubel auf dem Eystruper Sportplatz zu hören war: Thomas Bruchmann brachte die Gäste in Front. Die Gastgeber ließen sich von diesem frühen Rückstand nicht beeindrucken und glichen zehn Minuten später aus. Nachdem Mike-André Ziehm die erneute Führung für Haßbergen erzielt hatte, egalisierte Ferat Gören mit seinem zweiten Treffer.

In der zweiten Hälfte wurden die Gäste stärker. Als Eystrups Fabian Rolf in der 55. Minute die Ampelkarte sah, standen alle Zeichen auf Auswärtssieg. Eystrup konzentrierte sich auf die Defensive und setzte nur noch Nadelstiche über Konter. Einen hätte Gören beinahe genutzt: Nachdem er sich den Ball an SCH-Keeper Ruben Cordes vorbeilegte, hielt dieser ihn aber fest. Folgerichtig gab es den Feldverweis. Saad Haso nutzte den Freistoß und erzielte die Führung in Unterzahl. In der verbleibenden Spielzeit rannten die Haßberger an. Mit dem Schlusspfiff erzielte Niklas Mann den verdienten Ausgleich.

TSV Eystrup: Rabe – Kuran (46. Hellmold), M. Houra, Robert Fiterer (46. Sufjan Haso), Rolf, H. Houra, Roman Fiterer, Güsen, Saad Haso, Dischinger (34. Prettenhofer), Gören. SC Haßbergen: R. Cordes – Beermann, B. Cordes, Bruns, Lemke, Kranz (57. Klages), Brucmann (77. Bchaar), M. Bultmann, N. Bultmann, Mann, Ziehm (56. Kastrubin). Torfolge: 0:1 (2.) Thomas Bruchmann, 1:1 (12.) Ferat Gören; 1:2 (26.) Mike-André Ziehm; 2:2 (31.) Gören, 3:2 (71.) Saad Haso, 3:3 (90/+4.) Niklas Mann. Gelb-Rot: Eystrups Fabian Rolf (wiederholtes Foulspiel, 55.). Rot: Haßbergens Ruben Cordes (Notbremse, 70.).

[DATENBANK=543]SV Duddenhausen[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=67]SV Husum[/DATENBANK] 5

Nachdem die Hausherren die dicke Chance zur Führung hatten, spielte nur noch der SVH. Mit einem Doppelschlag stellten Marcel Biler und Otto Cobzas die Weichen früh auf Auswärtssieg. Cobzas verwandelte dabei souverän einen Foulelfmeter, nachdem Duddenhausens Torwart Henning Schlegel Biler von den Beinen geholt hatte. Obwohl die Husumer früh zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten, entschied Biler die Partie wenige Sekunden nach Wiederanpfiff mit seinem zweiten Treffer. Von da an konnte Husum das Spiel in Ruhe verwalten. Marven Feist und Maximilian Wegener erhöhten noch, sodass die Husumer die Heimreise mit drei Punkten und fünf Toren antreten konnten.

SV Duddenhausen: Schlegel – Meyer, Sander, Friebe, Burdorf, Brünjes (63. Schalitz), Kutter, Martens, Kroschinski, Schlemermeyer (51. Struß), Jüttner. SV Husum: M. Hoffmann (44. Lanz) – K. Feist, Zimmermann (56. Meinzen), M. Feist, Biler, Cobzas, S. Hoffmann, Vogt, Passiel (33. Wegener), Hahn, Tahpanya. Torfolge: 0:1 (23.) Marcel Biler; 0:2 (25., Foulelfmeter) Otto Cobzas; 0:3 (47.) Biler; 0:4 (51.) Marven Feist; 0:5 (86.) Maximilian Wegener.

[DATENBANK=295]TSV Loccum[/DATENBANK] 2 [DATENBANK=53]SV Sebbenhausen[/DATENBANK] 0

Zu Anfang merkte man beiden Mannschaften die lange Winterpause an. Die Gäste fanden besser in Spiel: Marcel Peimann eröffnete die Partie mit einem fulminanten Weitschuss – Kevin Seidel parierte hervorragend. Auch danach war Sebbenhausen am Drücker und hätte mehrfach in Führung gehen können. Nach der Halbzeit wachte der TSV auf und hatte wesentlich mehr Spielanteile. Oskar Oschek erzielte in der 71. Minute die Loccumer Führung nach schöner Vorarbeit von Manuel Droste. Nur wenige Zeigerumdrehungen später entschied Oschek die Partie nach feiner Einzelleistung.

TSV Loccum: Seidel – Kliver, T. Heinze, Nürge, Richter, Droste, Merkert, Wesemannn, E. Heinze (52. Naumann), Oschek (79. Breiter), Lükens. SV Sebbenhausen: Meyer – Bergmann, Eschenhorst, T. Struß, Schlemermeyer, Peimann (65. Papenhausen), Tabler, José-Alberto Berg (79. Goers), Möhlenbrok, Carlos-Alberto Berg, Schuster. Torfolge: 1:0, 2:0 (71., 75.) Oskar Oschek. Gelb-Rot: Balges Kim-Hendrik Möhlenbrok (wiederholtes Foulspiel, 75.).

ASC Nienburg 1 [DATENBANK=542]JG Oyle[/DATENBANK] 1

Im Spiel Spitzenreiter gegen Kellerkind trennten sich der ASC Nienburg und die JG Oyle 1:1. Die Oyler nutzten zum Anfang die fehlende Abstimmung in der ASC-Abwehr und trafen zur frühen Führung nach sieben Minuten. Der Tabellenerste tat sich schwer: Bis zum Strafraum gelang es, das Spiel ordentlich aufzuziehen, allerdings war die vielbeinige Abwehr der Gäste stets da. Die besten Chancen vergaben Abd Chihade und Serdal Celik unglücklich. Kurz vor der Halbzeit hätte Oyle sogar nach einem Konter erhöhen können; Jakob Gottselig zielte aber zu hoch. Im zweiten Spielabschnitt war es ein Spiel auf ein Tor, allerdings ohne hundertprozentige Tormöglichkeiten. Der verdiente Ausgleich – ein abgefälschter Weitschuss von Majid Derwisch – war der Lohn für die guten zweiten 45 Minuten. In der von vielen Unterbrechungen geprägten Schlussphase ermauerte sich Oyle den Auswärtspunkt.

ASC Nienburg: Pissor – G. Feuchte, J. Kühlcke, Yildiz, Ali Chihade, Heinrich, Derwisch, Abd Chihade, Albarrak, Dur (46. R. Feuchte), Celik. JG Oyle: Lübbering – J. Ballmann, M. Ballmann, J. Boswyk, A. Boswyk (83. Lenz), Piontek, Masbruch, Papenhausen (74. Golembiewski), Gottselig, Strecker, Krause (90. Bohnhorst). Torfolge: 0:1 (7.) Moritz Krause; 1:1 (75.) Majid Derwisch.

[DATENBANK=1120]SV Aue Liebenau[/DATENBANK] 3 [DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] 1

Im Derby gelang Liebenau vor 130 Zuschauern ein glücklicher Sieg. Der TuS war anfangs präsenter, lediglich der letzte Abschluss gelang nicht. Besser machten es die Hausherren: Nach einem Vorzeigekonter über Mirco Buchholz und Tim Wasserhess besorgte Philipp Neelmeier die überraschende Führung. Kurz vor der Halbzeit kam es ganz dicke für die Gäste: Felix Müller bugsierte den Ball nach einem Freistoß ins eigene Tor. Gleiches Bild nach der Halbzeit: Steyerberg rannte an, ohne zum Erfolg zu kommen. Aues Buchholz verdiente sich die Bestnote, da er seine Abwehr gut auf die Steyerberger eingestellt hatte. Als Nico Kauffeld in der 89. Minute nach einem Standard den Anschlusstreffer erzielte, wurde es nochmal spannend. Doch Bastian Blome setzte in der letzten Minute der Nachspielzeit zu einem Solo an: Nachdem er die komplette TuS-Abwehr ausgetanzt hatte, legte er uneigennützig ab, sodass Alexander Bleeke für den Endstand sorgte.

SV Aue Liebenau: Meyer – Schulz, Neelmeier (90. Zachlod), Wasserhess (77. Kunz), Buchholz, Karsch, D. Blome, B. Blome, Schröder, Kozyb, Bleeke. TuS Steyerberg: Lange – Fortkamp, Seifert (46. Strauß), Brockmann, Heidt (77. Rabe), Vogel (46. Schaper), Wehrenberg, Schierholz, Müller, Kauffeld, Ellerbusch. Torfolge: 1:0 (22.) Philipp Neelmeier; 2:0 (42., Eigentor) Felix Müller, 2:1 (89.) Nico Kauffeld; 3:1 (90/+2.) Alexander Bleeke.

[DATENBANK=297]RSV Rehburg[/DATENBANK] 0 SC Marklohe 0

Das Spiel startete mit enormem Tempo und Pressing der Gäste. Der RSV musste sich erstmal finden und agierte vorerst mit langen Bällen, die jedoch meist von der Gästedefensive vereitelt wurden. Marklohe ging energisch jeden ballführenden Spieler an und setzte die Heimelf unter Druck, doch die großen Torchancen blieben aus. Nur in der 35. Minute zuckten die RSV-Fans zusammen: Marklohe traf nach einem sehenswerten Fallrückzieher nur die Latte. Kurz danach hatten die Gäste enormes Glück, als der eigene Abwehrspieler einen verunglückten Klärungsversuch an die eigene Latte lenkte und Keeper Hendrik Bielenberg den Ball noch zu packen bekam.

Nach dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gäste nochmals das Tempo, kamen aber erneut zu keinen nennenswerten Chancen. Ganz anders der RSV Rehburg: Wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel drosch Jens Brunschön den Ball freistehend aus sechs Metern drüber. Kurze Zeit später tauchte Martin Bauerschäfer allein vor Bielenberg auf und vergab aus aussichtsreicher Position. Marc Stieber setzte einen Schuss aus 16 Metern über das Tor und erneut Bauerschäfer köpfte eine Flanke vom fleißigen Pascal Schwarz knapp links am Tor vorbei. Dieser fahrlässige Umgang mit den eigenen Chancen hätte sich fast gerächt, als Marklohe kurz vor Schluss durch Fynn Herbst ebenfalls einen Kopfball aus vielversprechender Position vergab.

RSV Rehburg: Becker – J. Brunschön (82. Busse), Axmann (40. Wolf), Gallmeyer, B. Brunschön (50. Schönberg), Schwarz, Dökel, Bauerschäfer, Stieber, Güntzel, Grote. SC Marklohe: Bielenberg – M. Müller, Nietfeld, Cousset, Lühring, F. Herbst, Bergmann (85. Kirchmann), Meyer, Wege, Frohmann, N. Müller (67. Wellner).

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Erstellt:
5. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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