Im Bereich der Stadt Minden nisten wie ihm Vorjahr zehn Storchenpaare.

Im Bereich der Stadt Minden nisten wie ihm Vorjahr zehn Storchenpaare.

Mühlenkreis 01.06.2020 Von Die Harke

Störche sind weiter auf dem Vormarsch

89 Paare waren es im Vorjahr im Mühlenkreis / Steigerung setzt sich fort

Die Zahl der Störche im Kreis Minden-Lübbecke steigt weiter. Erstmals sind die Tiere kreisweit in allen Städten und Gemeinden zu finden.

Das teilt Dr. Alfons Bense vom Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke“ in seinem Pfingstbericht mit. Seinen Angaben zufolge gab es im vergangenen Jahr 89 Horstpaare im Kreisgebiet. Mit einer Steigerung um drei Paare hätte sich diese Entwicklung auch 2020 moderat fortgesetzt.

„Petershagen mit dem offiziellen Titel ‚Storchenhauptstadt NRW‘ führt wie im Vorjahr mit 27 besetzten Horsten. Die langjährig besetzten Horste in Wietersheim und Ilvese (I) entfielen allerdings, doch kamen Rosenhagen (II, Seelhorst ) und erfreulicherweise auch wieder Ovenstädt (Apostelkirche) mit Brutpaaren hinzu“, berichtete Bense.

In der Gemeinde Hille sind dem Komitee zufolge sämtliche traditionellen Horste um die Bastauniederung und im Hiller Norden besetzt. Bemerkenswert: Ein 18. Storchenpaar nistet seit März in einer Eiche auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes in Hille. Im Bereich der Stadt Minden nisten wie ihm Vorjahr zehn Storchenpaare.

„Erwartungsgemäß entstanden neue Ansiedlungen überwiegend im Westen des Kreises, der immer noch von Jahr zu Jahrrückbesiedelt wird: Lübbecke-Alswede, Rahden-Varl und -Stelle sind die neuen Stationen auf der Verbreitungskarte der Störche“, teilte Bense mit.

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Erstellt:
1. Juni 2020, 18:50 Uhr
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