Ein Störenfried sorgt für Unruhe am Liebenauer Edeka-Markt. Am Mittwoch hat der 47-jährige Liebenauer Böller geworfen. Daraufhin haben Mitarbeiter die Polizei gerufen. Foto: Stüben

Ein Störenfried sorgt für Unruhe am Liebenauer Edeka-Markt. Am Mittwoch hat der 47-jährige Liebenauer Böller geworfen. Daraufhin haben Mitarbeiter die Polizei gerufen. Foto: Stüben

Liebenau 02.05.2020 Von Sebastian Stüben

Störenfried wirft Knallkörper vor Liebenauer Supermarkt

Nach Hausverbot pöbelt 47-Jähriger draußen weiter

Ein 47-jähriger Liebenauer hat am Mittwochabend mehrere Knallkörper vor den örtlichen Edeka-Markt geworfen. Außerdem hat er lautstark auf der Rasenfläche vor dem Supermarkt gepöbelt. Der Mann hat nach Angaben von Marktbetreiber Manfred Jocksch in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach Kunden im Laden belästigt und daraufhin Hausverbot bekommen.

Seitdem taucht der Störenfried vor dem Markt auf und schimpft von dort aus weiter. „Wir können da wenig tun“, sagt Jocksch: „Wir haben dem Mann schon Hausverbot erteilt. Wenn er dann trotzdem in den Laden kommt, können wir ihn nur auffordern, das Geschäft wieder zu verlassen. Falls er dem nicht nachkommt, müssen wir die Polizei rufen.“

Und das haben Mitarbeiter des Liebenauer Marktes am Mittwochnachmittag nach den Böllerwürfen getan. Die Polizisten sprachen einen Platzverweis gegen den Mann aus. Außerdem sind Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet worden. Da der 47-Jährige für seine Vergehen nicht ins Gefängnis kommt, ist es nicht ausgeschlossen, dass er weiter vor dem Edeka-Markt pöbelt.

Bei Zuwiderhandlungen gegen Platzverweise kann die Polizei eine Person zur Durchsetzung der Maßnahme nach eigenen Angaben für kurze Zeit in Gewahrsam nehmen. Das gehe nur für wenige Stunden. Oft helfe es auch, eine Person mit dem Polizeiwagen nach Hause zu bringen, damit erst einmal Ruhe herrsche, heißt es von der Polizei.

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Erstellt:
2. Mai 2020, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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