Stefan Reckleben

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14.07.2015 Von Stefan Reckleben

Strategie ist alles

von Stefan Reckleben Wie der Weser-Radweg besser vermarktet werden kann, um so die Wertschöpfung auch für die Mittelweser-Region zu optimieren, darüber diskutiert ein Runder Tisch in Nienburg. Im Mittelpunkt von bisher drei Sitzungen mit Vertretern von Touristik-Verbänden, Städten und Kreisen steht die paritätische Bündelung aller touristischen Kräfte-von der Werbung bis zur Vermarktung, von HannMünden bis Cuxhaven.

Betroffen von Harke-Veröffentlichungen über selbst vom Wirtschaftsministerium nicht ausgeschlossene Wettbewerbsverzerrungen im Tourismusverband Weserbergland, wollten Kreispolitiker in der Sitzung des Kreisausschusses für Regionalentwicklung am 29. Mai Näheres über Vorwürfe und Stand der Dinge am Runden Tisch erfahren. Denn Kreis und dessen Kommunen sind Träger der Mittelweser-Touristik GmbH und die wiederum ist Partner der Hamelner Touristiker. Zur Klärung der Dinge und Optimierung der Weser-Radweg-Vermarktung hatte der Landkreis den Runden Tisch eingerichtet.

In besagter Sitzung blieb die Verwaltung die Antwort schuldig. Sie vertröstete die Politik auf eine mit dem Runden Tisch vereinbarte Pressemitteilung in den nächsten Wochen. Mitte Juni bekräftigte der Kreis die Absicht. Anfang Juli hieß es, im Hause werde dafür keine Notwendigkeit mehr gesehen. Wie das wohl bei der Politik ankommt?

Vielleicht liegt es ja daran, dass die Mittelweser-Touristik morgen ihre Gesellschafterversammlung veranstaltet. Der ist stets ein Strategieforum vorgeschaltet.

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Erstellt:
14. Juli 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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