Stefan Reckleben

Stefan Reckleben

11.08.2015 Von Stefan Reckleben

Streit höchst ärgerlich

Kommenatr von Stefan Reckleben

Die Radwegführung um Ovenstädt, Harrienstedt, Glissen, Kleinen- und Großenheerse ist seit Mitte der 1990er Jahre ein schwieriges Pflaster. Das Hin und Her hat dem ehemaligen Uchter Hauptamtsleiter, Gerhard Koczwara (Höfen), manche Kopfschmerzen bereitet. Mal war die Harrienstedter Wassermühle an den Weser-Radweg angebunden, dann wieder nicht. Ähnlich ergeht es der Großenheerser Windmühle mit angeschlossener Gastronomie. Petershäger Touristiker können auch ein Lied davon singen: „Ach du grüne Neune.“

Den Wirrwarr will der Kreis Minden-Lübbecke nach heftigen Klagen des Großenheerser Gastronomen Ewald Hofer und des Mindener Pauschalanbieters auf dem Weser-Radweg, Siegfried Raudzus, ändern. Das hat Gerhard Kipp versprochen (Seite 25). Der ist beim Nachbarkreis auch für Beschilderung verantwortlich. Die Qualitätskriterien auf dem Minden-Lübbecker Weser-Radweg lege der Kreis fest. Verbesserungen bei Strecken und Verläufen könnten zügiger laufen, zumal auf dem Weser-Radweg Optimierungspotenzial vorhanden sei. Dabei reagiert Kipp „stinkesauer“ auf den „höchst ärgerlichen“ Umstand, dass sich die Infozentrale Weser-Radweg beim Weserbergland-Tourismus in Hameln und die InfoZentrale Weser-Radweg am Weserkontor in Bremen „nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen können“. Getrennte Darstellungen verwirren Radtouristen. Daran arbeitet ein Runder Tisch in Nienburg mit dem Ziel, Marketing und Wertschöpfung auf dem Weser-Radweg von Hann.Münden bis Cuxhaven zu optimieren. Minden-Lübbecke sitzt nicht am Tisch.

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Erstellt:
11. August 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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