Arne Hildebrandt DH

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Kolumne 06.06.2017 Von Arne Hildebrandt

Stromausfall und die Folgen

Guten Tag

Der Strom fällt selten aus, aber wenn, dann trifft es die Menschen meistens hart. So geschehen gestern am frühen Morgen in den Nienburger Ortsteilen Erichshagen-Wölpe, Holtorf und einem Teil des Stadtgebiets. Wie die Avacon auf Anfrage mitteilte, war der Strom wegen eines Fehlers an einer 20.000-Voltleitung in der Erde von 5.11 Uhr bis 6.42 Uhr ausgefallen. Die Fehler traten gleich zweimal auf: in Holtorf und Erichshagen. Die Netzleitstelle in Salzgitter musste erst einmal die Fehlerquelle eingrenzen. Zum Glück war es um die Zeit schon hell. Doch das ist der einzige Trost. Nach dem Duschen war ans Haarefönen nicht zu denken. Ein gemütliches Frühstück mit heißem Tee oder Kaffee? Fehlanzeige? Warme Milch? Ging auch nicht. Weder Herd, noch Heißwasserkocher, noch die Mikrowelle funktionierten in den Haushalten. Mein Kollege wurde am frühen Morgen unsanft geweckt: Das Babyphone schlug Alarm. Das tut es, wenn der Strom ausfällt. Also erst einmal zum Sicherungskasten. Ein Blick auf den Hauptschalter zeigte: Alles okay, die Störung liegt nicht im Haus.

Wer aber die Avacon-Störungsstelle anrufen wollte, musste den entsprechenden Anbieter haben: Vodafone war ausgefallen, und Telefone, die übers Internet gehen, hatten ebenfalls ihren Geist aufgegeben. Meine Frau musste mit ihrem Wagen aus der Garage. Die öffnet automatisch – wenn denn Strom da ist. Zum Glück stand der Zweitwagen vor der Tür. Blöde nur, dass der Tank leer war. Und die örtliche Tankstelle war zu – kein Strom. Erst am fünf Kilometer entfernten Bahnhof konnte sie tanken. Wenigsten reichte der Sprit bis dort.

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Erstellt:
6. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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