21.09.2012 Von Alan Smithee

Strompreise in Niedersachsen

In ganz Deutschland stöhnen die Menschen wegen der hohen Energiepreise. Sei es für Benzin oder Heizöl, für Gas oder für Strom. Nicht anders ist es in Niedersachsen, dem nördlichen Bundesland, in dem es zwar viele Windmühlen gibt, die erneuerbaren Energien aber erst sehr zögerlich Einzug gehalten haben. Die Versorger, die in Niedersachsen die größten Marktanteile haben, wie beispielsweise die Braunschweiger Versorgungs-AG oder die Stadtwerke Hannover, liegen mit ihren Angeboten teilweise recht weit auseinander. Daher kann ein Wechsel durchaus sinnvoll sein. Die meisten Anbieter helfen bei seiner bürokratischen Bewältigung.

Seit vor nunmehr 14 Jahren der Energiemarkt geöffnet wurde und die Kunden sich ihren Anbieter frei wählen können, hat sich hier viel getan. Allerdings sind in der gleichen Zeit die Preise insgesamt stark gestiegen, sodass auch das günstigste Angebot den Geldbeutel stark belastet. In den letzten zehn Jahren gab es eine Steigerung auf rund das Doppelte. Da sich Löhne und Gehälter in dieser Zeit längst nicht verdoppelt haben, sind die anteiligen Kosten für die Energie stark gestiegen.

Die einzige Möglichkeit, die den Verbrauchern bleibt, ist ein immer wiederkehrender Vergleich der Energiekosten, bei dem man sich aus über 1.000 Anbietern die preiswertesten heraussuchen kann. Sofern diese eine Möglichkeit zur Lieferung im speziellen Gebiet haben, sollte ein Wechsel vorgenommen werden.

Dieser ist meist direkt online durchführbar. Ersparnisse von mehreren Hundert Euro im Jahr sind durchaus möglich. Aber ein paar Dinge sind dabei zu beachten, so zum Beispiel die Vertragslaufzeiten, die oft viel länger sind als beim örtlichen Versorger. Ebenso sollte man auf moderate Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechte bei Preisanstieg achten. Außerdem sollten im angegebenen Preis alle Bestandteile enthalten sein.

Finger weg von Strompaketen und Vorauskasse! Denn das kann - sollte der Anbieter Pleite gehen - richtig Geld kosten.

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Erstellt:
21. September 2012, 11:21 Uhr
Lesedauer:
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