Ob solche tollkühnen Sprünge auch in diesem jahr im Stolzenauer bad möglich sein werden, ist fraglich. Foto: Archiv

Ob solche tollkühnen Sprünge auch in diesem jahr im Stolzenauer bad möglich sein werden, ist fraglich. Foto: Archiv

Mittelweser 27.05.2020 Von Die Harke

Südkreis: Bäder-Öffnung ist fraglich

Die Freibäder Stolzenau und Landesbergen öffnen frühestens mit Beginn der Sommerferien

Ob die Freibäder in Stolzenau und Landesbergen in diesem Jahr öffen, ist fraglich. Frühestens mit dem Beginn der Sommerferien sei ein Schwimmbetrieb möglich.

Das hat die Samtgemeinde Mittelweser mitgeteilt. Eine endgültige Entscheidung, ob die Schwimmbäder mit Beginn der Sommerferien geöffnet werden und wenn ja, wie die Rahmenbedingungen tatsächlich aussehen würden, werde am 26. Juni bekanntgegeben.

„In den Freibädern der Samtgemeinde Mittelweser herrscht freie Platzwahl auf der Liegewiese und die Schwimmbecken sind leer. In den vergangenen Jahren waren die Freibäder bereits Anfang Mai geöffnet worden, doch in diesem Jahr ist alles anders: Ob und wann die Bäder aufmachen, war bislang unklar. Verwaltung und Politik der Samtgemeinde Mittelweser haben sich darauf verständigt, die Freibäder in Stolzenau und Landesbergen frühestens mit Beginn der Sommerferien zu öffnen“, heißt es weiter.

Das Land Niedersachsen habe die Öffnung von Schwimmbädern seit dem 25. Mai zwar grundsätzlich wieder zugelassen, dafür sei vorher eine einzelfallbezogene Beurteilung durch den Betreiber vorzunehmen. Dabei spiele die Individualität der Örtlichkeit eine entscheidende Rolle. Mögliche Einflussfaktoren auf das Infektionsrisiko seien zu bewerten und Hygienekonzepte sind zu erstellen. Erhöhte Anforderungen an das Aufsichtspersonal wären zwingend.

Bei den Überlegungen habe der Gesundheitsschutz einen höheren Stellenwert als der in einem Schwimmbad vorherrschende Spaß- und Sportfaktor. Die Gefahr einer Infektion mit dem Corona Virus sei nicht zu unterschätzen und trotz ausreichend Hygienemaßnahmen vorhanden.

„Eine Freibadsaison, wie wir sie in den vergangenen Jahren erlebt haben, wird es in 2020 nicht geben, und die Gesundheit eines jeden Bürgers muss geschützt werden“, heißt es abschließend.

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Erstellt:
27. Mai 2020, 15:39 Uhr
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