Die Tischtennis-Kreisvorsitzende Martina Nühring nahm am an der Konferenz teil. Foto: Nußbaum

Die Tischtennis-Kreisvorsitzende Martina Nühring nahm am an der Konferenz teil. Foto: Nußbaum

Landkreis 05.02.2021 Von Die Harke

TTVN bespricht Lösungen

Tischtennis: Onlinemeeting mit den Kreis-, Regions- und Bezirksverbänden zur aktuellen Lage

Zu einem gemeinsamen Austausch lud das TTVN-Präsidium Mitte der Woche seine Gliederungen und Ressortleiter ein. Im Mittelpunkt des zweistündigen Onlinemeetings standen die Überlegungen zur Weiterführung des Punktspielbetriebes.

Außerdem wurde über die Themen Mitgliedergewinnung, Finanzen und Pandemie als Chance diskutiert. Für den Kreis Nienburg war Martina Nühring vertreten. „Das Onlinemeeting war gewohnt gut organisiert, zweimal haben wir Gruppenarbeiten mit der digitalen Pinnwand abgewickelt und die Ergebnisse in großer Runde vorgestellt. In diesen Zeiten ein gutes Format, aber ich vermisse den persönlichen Kontakt“, sagte Nühring der HARKE.

Einfachrunde ist bis Ende April nicht zu beenden

Die überwältigende Mehrheit der mehr als 40 Teilnehmenden war der Ansicht, dass eine Beendigung der Einfachrunde im Punktspielbetrieb unter der Voraussetzung, dass die Saison bis zum 30. April beendet sein müsste (Relegation 16. Mai), nicht möglich sei. Als Argumente wurde zudem die unklare Situation hinsichtlich der Hallenöffnung und die Tatsache, dass in den meisten Spielklassen weniger als 50 Prozent der Spiele (einzelne Mannschaften haben noch kein einziges Spiel bestritten) absolviert sind, aufgeführt.

Das Onlinemeeting des TTVN. Foto: TTVN

Das Onlinemeeting des TTVN. Foto: TTVN

Geschlossenheit herrschte auch bei der Frage des Umgangs mit Kinder und Jugendlichen. Hier war man sich einig, dass es enorm wichtig sei, schnellstmöglich entsprechende Angebote zu schaffen, damit die Bindung zum Verein nicht verloren geht. Auch für die Erwachsenen erachtete eine Mehrheit das Angebot eines modifizierten Sonderspielbetriebs in den Frühjahrs- und Sommermonaten für sinnvoll und erstrebenswert. Entsprechende Planungen laufen hier bereits in Zusammenarbeit mit der myTischtennis GmbH.

Wie geht es mit dem Tischtennis weiter?

Das TTVN-Präsidium stellte zum Abschluss des Meetings den weiteren Fahrplan vor. Zunächst werde noch die in der kommenden Woche stattfindende Ministerpräsidentenkonferenz (10. Februar) abgewartet. Auch stehe Mitte Februar ein weiteres Abstimmungstreffen mit dem Deutschen Tischtennis-Bund und seinen Landesverbänden an, bevor das Präsidium, als Entscheidungsgremium im TTVN schließlich die Beschlüsse über den Fortgang des Spielbetriebes zu Punkt-und Pokalspielen im Erwachsenen-, Nachwuchs-und Seniorenbereich, allen weiterführenden und offenen Turnieren, TTVN-Races und Ortsentscheiden der mini-Meisterschaften fassen wird.

„Wir gehen zwar nicht davon aus, dass sich am 10. Februar bei der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin gravierende Veränderungen für den Sport ergeben, dennoch wollen wir diesen Termin abwarten und sind zudem gespannt, ob der von der Landesregierung vorgelegte Stufenplan zur Umsetzung kommt.

Nach einer inhaltlichen Abstimmung mit dem DTTB und anderen Landesverbänden im DTTB werden wir dann eine fundierte Entscheidung treffen können, die unseren Vereinen, Aktiven und Funktionären Planungssicherheit gibt“, erläutert TTVN-Geschäftsführer Heinz-W. Löwer.

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Erstellt:
5. Februar 2021, 17:17 Uhr
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