Die HSG Nienburg um Steve Kählke und Malte Grabisch (von rechts) warten gespannt auf den Re-Start. Foto: Keßler

Die HSG Nienburg um Steve Kählke und Malte Grabisch (von rechts) warten gespannt auf den Re-Start. Foto: Keßler

Landkreis 24.11.2020 Von Die Harke

„Task Force“ sucht Dialog mit Vereinen

Handball: HVN erörtert Modelle zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Die vom Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) installierte „Task Force Spielbetrieb“ legt erste Modelle zu einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebes der Ober-, Verbands- und Landesligen im Januar beziehungsweise Februar kommenden Jahres vor.

Laut Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof werden die Modelle mit den Vertretern der Ober- und Verbandsligisten der Frauen und der Männer in einer für Samstag, 28. November, angesetzten Video-Konferenz diskutiert. Das Meinungsbild der Vertreter der Landesligen Herren ermittelt die Gruppe mithilfe einer Online-Umfrage, die die Mitarbeiter der Geschäftsstelle auf den Weg brachten.

Vizepräsident Jens Schoof: „Uns ist es wichtig, in den direkten Dialog mit den Vereinen zu treten, um so den Entscheidungsprozess im Präsidium zu unterstützen. Wenn absehbar ist, dass die derzeitig gültigen Allgemeinverordnungen zur Eindämmung der Pandemie einen geordneten Spielbetrieb zulassen, werden wir kurzfristig eine Entscheidung herbeiführen.“ Ziel sei es, den Spielbetrieb in Zuständigkeit des HVN bis spätestens Mitte Juli zu beenden.

Für den Jugendbereich favorisieren die Mitglieder des Spielausschusses laut Schoof einen Re-Start zum ersten Wochenende im Februar. Man beabsichtige, die Planungen insgesamt so anzupassen, dass sowohl die Saison als auch die Relegationen zur Spielzeit 2021/2022 bis zu den Sommerferien durchgeführt werden können. „Damit ab September ein möglichst regulärer Start in die Saison erfolgen kann.“

Modelle für die Frauen-Oberligen

V
orschlag 1:
Spielbeginn wäre am Wochenende Samstag und Sonntag, 16. und 17. Januar. Die Staffelstärken und der Spielmodus bleiben unverändert. Die Erst- und Zweitplatzierten der Staffeln ermitteln die Aufsteiger zu den 3. Ligen in Relegationsspielen. Vorletzter und Letzter steigen in die Landesligen ab.

Vorschlag 2: Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar. Die Staffelstärken bleiben unverändert. Fortgesetzt wird der Spielbetrieb in einer Einfachrunde bis Ende April, in der die Ergebnisse der bisher ausgetragenen Begegnungen berücksichtig werden. Aufsteiger in die 3. Ligen und Absteiger werden ab Mai in einer Meister- und in einer Abstiegsrunde festgelegt, in deren Wertungen die Ergebnisse des direkten Vergleichs zweier Mannschaften einfließen.

Vorschlag 3: Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar. Die 31 Oberligisten werden in vier Staffeln mit sieben beziehungsweise acht Mannschaften aufgeteilt. Die jeweiligen Erstplatzierten spielen die Aufsteiger zu den 3. Ligen ab Mitte Juni in einer Hin- und Rückrunde aus. Die jeweiligen Letztplatzierten steigen in die Landesligen ab. Die jeweiligen Vorletzten gehen in die Abstiegsrelegation.

Modelle für die Herren- Ober- und Verbandsligen

Vorschlag 1: Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Januar. Neuaufteilung der 29 Oberligisten in drei Staffeln mit neun beziehungsweise zehn Mannschaften. Die jeweiligen Erstplatzierten spielen die Aufsteiger ab Mitte Juni in einer Hin- und Rückrunde aus. Die jeweiligen Letztplatzierten steigen ab. Die jeweiligen Vorletzten gehen gegebenenfalls in die Abstiegsrelegation.

Vorschlag 2: Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Januar oder am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar. Die Staffelstärken bleiben unverändert. Fortgesetzt wird der Spielbetrieb in einer Einfachrunde bis Mitte Mai, in der die Ergebnisse der bisher ausgetragenen Begegnungen berücksichtig werden. Aufsteiger in die 3. Ligen und Absteiger werden ab Mitte Mai in einer Meister- und in einer Abstiegsrunde festgelegt, wobei die Punkte aus der Vorrunde gegen die direkten Gegner mitgenommen werden.

„Sollte es die Pandemie nicht zulassen, kann auf die Meister- und Abstiegsrunde verzichtet werden und eine Wertung der Einfachrunde per Quotientenregelung vorgenommen werden“, heißt es in dem Arbeitspapier der „Task Force“.


Modell für die Frauen-Landesligen

Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar. Die 64 Landesligisten werden in acht Staffeln eingeteilt, in denen bis Anfang Juni eine Hin- und Rückrunde austragen wird. Die Erstplatzierten qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde, in der ab Mitte Juni vier Aufsteiger ausgespielt werden. Die Letztplatzierten der Staffeln steigen ab.

Modell für die Herren-Landesligen

Spielbeginn wäre am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar. Die Landesligisten werden in zehn oder elf Staffeln eingeteilt, in denen sieben oder acht Mannschaften bis Anfang Juni eine Hin- und Rückrunde austragen. Die jeweiligen Erstplatzierten qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde, in der ab Mitte Juni vier Aufsteiger ausgespielt werden. Die Letztplatzierten der jeweiligen Staffeln steigen ab.

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Erstellt:
24. November 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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