Gaylord Kurre, Jürgen Leseberg, Joachim Oltmann, Tim Hau-schildt, Jens Beckmeyer und Knut Hallmann (von links) an der neuen Druckstation. Foto: Kreisverband

Gaylord Kurre, Jürgen Leseberg, Joachim Oltmann, Tim Hau-schildt, Jens Beckmeyer und Knut Hallmann (von links) an der neuen Druckstation. Foto: Kreisverband

Meinkingsburg 28.04.2020 Von Die Harke

Technik für besseren Wasserdruck

Neue Druckerhöhungsstation in Meinkingsburg für Bereiche in zwei Samtgemeinden

Ein Richtfest, das keines war: Die Bürgermeister der Samtgemeinden Mittelweser und Steimbke, Jens Beckmeyer und Knut Hallmann, Linsburgs Bürgermeister Jürgen Leseberg und Tim Hauschildt, Vorsteher des Wasserverbands „An der Führse“, besichtigten den Rohbau der künftigen Druckerhöhungsstation in Meinkingsburg.

Bildlich gesprochen, schlägt der Wasserverband „An der Führse“ mit der neuen Station zwei Fliegen mit einer Klappe, erläuterte Ingenieur Joachim Oltmann, Abteilungsleiter Trinkwasserversorgung beim Führse-Verband: In den etwas höheren Ortslagen, insbesondere in Brokeloh und Bolsehle, sei der Wasserdruck bislang nicht immer optimal gewesen. Gleiches habe für die Löschwasserversorgung in Leese und Linsburg gegolten.

„Im vergangenen Jahr haben wir eine Rohrnetzberechnung vorgenommen, um zu prüfen, wie wir die Situation verbessern können“, so Oltmann. Ergebnis: „Mit einer neuen Druckerhöhungsstation hier an der B 6 in Meinkingsburg lässt sich die Situation in allen vier Bereichen der beiden Samtgemeinden signifikant verbessern.“

„Von dem Projekt Druckerhöhungsstation Meinkingsburg profitieren alle Beteiligten“, betonte Führse-Verbandsvorsteher Tim Hauschildt. Vor diesem Hintergrund, ergänzte Geschäftsführer Gaylord Kurre, sei man überein gekommen, die Gesamtkosten von rund 200 000 Euro zu dritteln.

Jens Beckmeyer, Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser, lobte, das buchstäblich weitreichende Ergebnis, das sich mit diesem gemeinsamen Projekt erreichen lasse, zeige deutlich, wie sinnvoll das Miteinander über kommunale Grenzen hinweg sei. Dem stimmte auch sein Steimbker Kollege Knut Hallmann zu – nicht nur mit Blick auf stabileren Wasserdruck in den Haushalten, sondern insbesondere bezogen auf den Brandschutz im künftigen interkommunalen Gewerbegebiet.

Joachim Oltmann geht davon aus, dass die Druckerhöhungsstation wie geplant am 1. Juli in Betrieb gehen kann. „Ohne Corona“, so Oltmann, „wäre das hier heute ein kleines Richtfest gewesen.“ Vor Inbetriebnahme müsse noch – unter der alten B 6 hindurch – der Anschluss an die Harzwasserleitung realisiert werden.

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Erstellt:
28. April 2020, 16:07 Uhr
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